Gravatar Essgewohnheiten sind EssGEWOHNHEITEN, das beinhaltet doch auch, dass man sich umgewöhnen kann. Wenn man dann aber missmutig einen Salat knabbert und die ganze Zeit nur an die anderen Sachen denkt, die man lieber essen würde - kein Wunder, dass man dabei unzufrieden ist.
Ich glaube, dass man sich gesund ernähren kann und trotzdem gut und lecker essen kann. Und wenn man dann noch ein paar Kilo abnimmt, dann ist das ein positiver Nebeneffekt. Wichtiger ist für mich, dass ich nicht alles mögliche wahllos in mich hinein fresse.

Was das Medienbild der dünnen Menschen betrifft - absolute Zustimmung. Was da in den Hochglanzblättchen als erstrebenswert abgebildet wird, das ist schon abartig. Und begehrenswert finde ich das schon lange nicht mehr, da ziehe ich doch meine Freundin vor - die entspricht diesem Bild nicht, aber ich finde sie absolut hinreissend und begehrenswert und ich würde sie nie eintauschen.


Gravatar es ist nicht abartig, dass es in hochglanzblaettchen als erstrebenswert abgebildet wird. ein problem wird es, wenn man dieses bild ohne reflexion als eigene meinung adaptiert.


Gravatar danke für diese offenherzige und betroffene "kritik". werde mir den film heute ansehen. nur eins vorweg: generell ist die fixierung auf die äussere erscheinung in unserer gesellschafft sehr bedenklich und trägt nicht gerade zum gesund bleiben bei. ein entscheidender gesichtspunkt beim krankwerden ist der faktor stress. natürlich steigt das risiko an herzkreislauf erkrankungen mit jedem kilo zuviel enorm an, fühle ich mich damit aber noch zusätzlich unwohl damit und stresse mich mit dem hungerhaken idealbild der medien dann macht das erst recht krank. im gegenzug heisst das latürnich, dass ich mit einem starken selbstbewusstsein und einem sich wohlfühlen im übergewicht viel zu meinem gesund bleiben beitrage. "dicke" menschen die vor lebensfreude sprühen und starkes selbstbewusstsein ausstrahlen, haben idr auch eine enorm attraktives und schönes antliz.

tob ( 182cm 85kg )


Gravatar Es gibt Menschen, die sind zu dick. Es gibt Menschen, die sind zu dünn. Ob sie jetzt etwas dafür können oder nicht. Wer bestimmt eigentlich, wann man zu dünn oder zu dick ist? Keiner. Ich habe das Recht zu dick oder zu dünn zu sein wie
es mir PASST. Ich lasse mir ja auch nicht
vorschreiben ob ich das grüne oder das
gelbe Shirt anzuziehen habe. Leute,
die sich mit dem Gewicht anderer
beschäftigen, sollten sich fragen, ob sie
nicht selbst ein Problem mit sich haben.
Und ich frage mich - haben die eigentlich nichts Wichtigeres zu tun.
Nein. Offensichtlich haben sie nichts zum
Scheissen.
Sind Gewichtsprobleme nicht eigentlich
die Probleme, die andere Menschen mit
meinem Gewicht haben?

Anke, bleib wie Du bist und schreib mal weiter so tolle Filmkritiken (das ist übrigens mein erster Comment).


Gravatar Es gibt ja auch andere Filme zum Thema, wie zuletzt z.B. "Echte Frauen haben Kurven" von Patricia Cardoso.


Gravatar Hallo Anke!
Zunächst einmal finde ich die große Mehrzahl deiner Filmkritiken sehr gut und treffend, sowie auch diese.
Selbstverständlich gibt es dabei immer wieder Filme, die einen treffen und das sollen sie auch!
Film ist nicht nur Action, Fantasy, Science Fiction und Happy-End-Gewinsel, sondern richtigerweise auch Auseinandersetzung mit dem Leben, Botschaft und Kritik (s. M.Moore).

Ich selbst bin schlank, sehr schlank sogar.
Du kannst mir glauben, dass ich auch sehr oft meine Kritiken abbekomme, denn SO hat ein "Mann" NICHT auszusehen.
Von Kindheit an lebe ich unverschuldet mit diesem Problem.
Doch ich gewöhnte mich daran und sah die positiven Seiten, denn ist ein Fakt, das ich ein weitaus niedrigeres Herzinfarktrisiko habe!

Dadurch lebe ich aber keineswegs gesünder, denn ich bin einer der Vollidioten, die rauchen und einen - zugegeben ganz leichter - Schlaganfall hatte ich auch schon.

Einen Einwand von Dir lasse ich allerdings nicht gelten: Übergewichtigkeit ist nur in den allerseltensten Fällen angeboren und selbst wenn ein elterlicher Einfluss besteht, kann man(n)/frau in jungen Jahren leicht gegenlenken, da kenne ich genügend Beispiele aus der Bekanntschaft.
Auch die vielen leiblichen Menschen, welche durchaus 90 Jahre und mehr werden, sind in Realität sehr dünn gesäht.

Apropos, ich habe eine Vielzahl an "festeren" Freunden und ich traktiere sie auch nicht mit meiner Sichtweise, sie sind Freunde und ich liebe sie, ganz egal wie!!


Gravatar Hallo Wolfgang, sehr dürre Männer finde ich unästethisch, die sollen zu Hause bleiben oder wie ein echter Mann trainieren, um Muskeln aufzubauen.


Gravatar Mutige und gute Kritik. Danke!
Wer seinen Film gut verkaufen will, MUSS einseitig argumentieren und auch einseitig forschen. Dazu natürlich noch ein Klischee bedienen, sowie das typische Bild der Menschen bedienen.
Das hat SuperSizeMe geschafft. Andernfalls wäre er auch höchstens ins Fernsehen gekommen.

Ich bin ein ganz "Normaler", Kenne aber sowohl die krankhafte, die genetische, die anerzogene und die selbstverschuldete Übergewichtigkeit.
Aber es gibt auch krankhafte, (genetische hoff ich mal nicht,) anerzogene und selbstverschuldete Arschlöcher und Sozialversager. Es ist immer falsch etwas mit vielen verschiedenen möglichen Ursachen über einen Kamm zu scheren.


Gravatar Hm, vielleicht sollte man eines nicht vergessen: SuperSizeMe ist vor allem anderen ein Film für und über Amerika. Und er geht polemisch, einseitig und klischeehaft ein Thema an, das den Durchschnittsamerikaner berührt, im Wortsinn. Zudem leitet es möglicherweise eine lange Kette von Schadenersatzklagen gegen McDonalds und Co. ein, so wie ich die US-Anwaltskanzleien kenne... Und wenn ich mir dann noch ansehe, wie es hierzulande in Sachen Übergewicht speziell bei unseren Kindern vorangeht, nun ja...


Gravatar Im Spiegel war ein Interview mit M.Spurlock, Klagen gegen die McDonalds waren wohl der Auslöser für dieses Experiment. Ich finde es schon bescheuert das man seine Gesundheit so bewusst und extrem auf's Spiel setzt. Wie Roland sagt, der Film ist für und von Amerika. Ich hab nirgends so viele extrem fette Menschen gesehen wie in Amerika. Mit extrem Fett meine ich halbe Elefanten. Dennoch, grundsätzlich sollte jeder so leben wie er sich wohlfühlt. Und wenn jemand 3mal am Tag Fastfood braucht, bitte. Was einem nicht gefällt muss man nicht anschauen. (Ich weis das ist diskriminierend, aber die Diskriminierung gibt es schon seit Menschengedenken.)

schöne Filmkritik, vor allem die Perspektive ist anders, das gefällt.


Gravatar Kleine Anmerkung: Der Vergleich mit der Eierdiät zieht nicht. Ich denke, ich könnte mich mein Leben lang nur in dem Italiener um die Ecke, selbst beim gehobenen Döner-Türken oder sogar in einem einzigen anständigen deutschen restaurant versorgen, ohne Probleme zu kriegen. Wenn ein der dauerhafte Besuch eines einzigen "Restaurants" zu gesundheitlichen Problemen führt, dann stimmt was mit dem ganzen Laden nicht. Weil bei MacDo eben fast jedes Gericht nicht gerade förderlich ist, hilft auch die Variation nicht weiter.

Randnotiz zur Randnotiz: Ein politisch korrektes Mossverständnis. Ein wütender Bürger in Berlin Mitte schrieb auf eins der Filmplakate: "ANDERE HUNGERN"!


Gravatar Generell hat Deine Kritik am Film meiner Meinung nach einen guten Punkt [und insbesondere der Part mit dem Sozialwissenschaftler ist mir auch _sehr sauer_ aufgestoßen], aber das gesellschaftliche Phänomen Übergewicht läßt sich nicht wegdiskutieren. So habe ich [als "leichtes bis mittleres Übergewicht"-BMI-ler] den Film dann auch verstanden und aufgenommen. Er war plakativ, ja.

Was hattest Du erwartet?

Mit einem Stigma wie z.B. Übergewicht umzugehen geht nur auf zwei Wege: sich anpassen [a.d. Gesellschaft/Normen] oder sich einen emotionalen Schutzwall zu basteln, an dem solche "Kritik" abprallt.

Ich für meinen Teil habe aus dem Film mitgenommen, daß ich wieder gesünder kochen sollte und mal bewußt auf alle (zwar manchmal angenehmen ;) "schlimmen" Dinge verzichte. [.oO( Sollte ich den Erfahrungsbericht bloggen?) ]


Gravatar Ich ein leidenschaftlicher Amerika-Hasser, und habe in dem Zuge auch diesen Film im Vorfeld eher als Säge am Amerikanischen Status-Quo empfunden. Gesehen habe ich ihn nicht, was aber demnächst folgen wird.
Ich denke mal, dass jeder Film, der Mißstände anprangern will, auch plakativ und polemisch sein muss.

Wenn das dazu führt, dass in Amerika ein emanzipierteres Ernährungsbewusstsein entsteht (im „alten Europa“ vielleicht auch), und vielleicht sogar f*cking Bush abgewählt wird, wunderbar!


Gravatar wie du selber einräumst, überinterpretierst du diesen sowohl dramaturgisch als auch technisch doch wirklich lediglich mittelmäßigen film. es geht m.e. gar nicht um toleranz oder nicht-toleranz, dicke werden keineswegs als unfähige trottel dargestellt, die zu doof sind, gescheit zu essen, sondern als opfer einer skrupellosen industrie. übrigens im verbund mit nicht-dicken, denn wie der regisseur am eigenen leib demonstriert, muss man weder dick noch dumm sein, um innerhalb von 30 tagen ein fast food junkie zu werden - mit allen konsequenzen. es kann jeden treffen, keiner ist dagegen gefeit. du selbst beschreibst, dass sogar normalgewichtige menschen sich notgedrungen mit dem thema herumschlagen.
so werden bei spurlock nicht gegenmittel wie magenverkleinerung angepriesen, sondern - so habe ich es verstanden - ist die aufgezeigte maßnahme allein durch ihre drastik durchaus kritisch beleuchtet, so wird die tragweite des problems demonstriert: mit lieber-gesund-essen ist es längst nicht getan, sonst gäbe es solche operationen wie die gezeigte gar nicht. allein sich zu informieren, was ist gesund, was nicht, entpuppt sich als gar nicht so einfach: der vermeintlich gesunde, fit machende, als schlankheitsfördernd beworbene macdonald's salat zum beispiel hat mehr kalorien als ein big mac.
der film ist lediglich eine möglichkeit sich zu informieren. das angebot, nicht die vorschrift, eine kritische sichtweise zu adaptieren. konträre meinungen machen doch die rezeption eines films erst spannend.
und schließlich: andere filme hast du auch nicht zwingend bis zum ende angesehen, wenn du dich schlecht fühlst, ist es durchaus legitim, das kino zu verlassen. irgendwann musst du dich - mit oder ohne SUPERSIZE ME - damit auseinandersetzen, ob du dick oder dünn, selbstbewusst oder devot, zufrieden oder frustriert sein möchtest und wie das dann für dich persönlich aussieht.


Gravatar Lustig ist wie die Bild-Zeitung eine Filmkritik formuliert, arbeitet sie doch mit McDonalds zusammen: "Einen Monat lang ernährte sich der schlanke, durchtrainierte Doku-Filmer Morgan Spurlock nur in einem US-Fast-Food-Restaurant. Danach wog er ein paar Kilo mehr und fühlte sich gesundheitlich als Wrack. Fragt sich, was geschehen wäre, wenn er einen Monat nur Steaks und Hirsebrei gefuttert hätte"...

Gefunden bei
http://bildblog.de/2004/07/steak...d- ksesahne.html


Gravatar Es ist doch interessant zu beobachten, dass wir in einer Welt der Anbetung magerer Körper leben, obwohl die Menschheit ganz allgemein immer dicker wird. Besonders drastisch ist das in den USA zu beobachten, wie der Film ja auch zeigt.

Immer mehr light Produkte, low fat, low carb, low life und proportional dazu immer fettere Leute.

Ich persönlich denke, dass Fastfood und Co nur Teil eines ganz anderen Problems sind. Starkes Übergewicht und starkes Untergewicht sind in fast allen Fällen Zeichen einer Essstörung.
Da wir in einer schnellebigen, kalten und oberflächlichen Welt leben, suchen sich immer mehr Menschen einen Emotionsersatz. Sie kotzen sich zu Tode, hungern sich zu Tode, fressen sich zu Tode, saufen sich zu Tode und werfen sämtliche Arten von Drogen ein. Der Grund ist dabei immer der gleiche: der Wunsch nach Liebe, Geborgenheit und Verständnis.

Die Dicken sind nun diejenigen, denen man das "Problem" schon von weitem ansehen kann, denen man ansieht, dass sie nach etwas hungern, die dem Anspruch an den perfekten, modernen Menschen nicht einmal optisch gerecht werden. Doch diese Komponente beleuchtet der Film m.E. nach gar nicht erst.

Nicht der Norm entsprechen schafft Unbehagen, bei denen, die eh schon selbst genug Angst haben eins auf den Sack zu bekommen.

Dauernd wird von Individualität geschwafelt, dabei wollen doch alle nur eins, bloss nicht auffallen. Immer schön mainstreem, mit dem Strom, sich an die Starken klammern und auf die, die man für schwächer hält herabblicken. Sowas stärkt Schwächlings Selbstbewusstsein.


Gravatar Interessant, dass du den Film vor allem als Angriff auf Dicke wahrgenommen hast. Dem Film wird nämlich oft, und meiner Meinung nach nicht zu Unrecht, das Gegenteil vorgeworfen. Nämlich dass er die Übergewichtigen aus ihrer Verantwortung lässt, weil ja die bösen Fast-Food Konzerne mit ihren Supersize Menues und ihrer Werbung an allem schuld sind, und sich kein Verbraucher mehr klar informieren und souverän entscheiden kann.

Zum Thema gesellschaftliche Zwänge und Schönheitsideale vs. individuelle Selbstbestimmung, das in den Kommentaren mehrfach anklang: Mit dieser "Mein Bauch gehört mir und nur ich entscheide, was gut für mich ist"-Mentalität macht man es sich etwas zu einfach. Nämlich dann, wenn man gleichzeitig wie selbstverständlich davon ausgeht, dass die Allgemeinheit für die unbestreitbaren Folgekosten des eigenen Handelns aufkommen soll. Das gilt natürlich auch für tausend andere schädlichen Sachen, die man sich so antun kann (Rauchen, Skifahren, Alkohol), aber das macht es a) nicht besser und b) werden z.B. Raucher für die von ihnen verursachten Kosten ja auch schon ganz ordentlich zur Kasse gebeten.
Ob und wie man die Gesundheitskosten, die jemand der Gesellschaft durch das eigenes Verhalten bewußt aufhalst, tatsächlich mit einer BicMac-Steuer o.ä. verursachungsgerecht verteilen kann, weiß ich auch nicht, das klingt für mich eher grotesk. Aber diese "Mein Gewicht geht niemandem was an" Einstellung ist andererseits auch eine zumindest eine sehr naive Sicht der Dinge.


Gravatar Es geht Spurlock doch wohl offensichtlich nicht um die genetisch dicken sondern um den drastischen Anstieg an Fettleibigkeit in den letzten 20 Jahren. Und die kann man kaum der Evolution zuschieben, sondern ganz klar den Lebensgewohnheiten. Und Spurlock legt sich auch prompt auf das einzige richtige, angreifbare Ziel großer Ketten: wie bindet man Leute an sich, am besten schon die Kinder.

Das hat er gut rübergebracht. Übrigens wesentlich besser und hass-freier als der ewig genannte Moore, mit dem sich Spurlock scheinbar dauernd vergleichen lassen muss (obwohl das Thema _überhaupt_ nichts mit Moore zu tun hat!)

PS: amerika-"hasser", sowas geht mir ja schon auf den Sack. Manchmal schäm ich mich schon Europäer zu sein...


Gravatar Ich habe den Film keineswegs als Angriff gesehen und ich habe einen BMI von 32, bin also per Definition adipös.

Ich finde eher, dass im Film die grossen Nahrungsmittelkonzerne und die Art wie sie mit ihrer mächtigen Lobby in den USA die Menschen melken und zu 'Abhängigen' erziehen. Spurlock hatte ja am Ende regelrecht Entzugserscheinungen. Als sich dieser Manager verplapperte und sagte 'We are part of the problem.' da hätte ich beinahe geklatscht.

Bis zu Spurlocks zugegeben extremen Experiment (das ich spätestens bei der Leber-Diagnose abgebrochen hätte!) haben doch noch nicht mal die Ärzte vermutet, was soviel Zucker und Fett (von der Menge der Kalorien ganz abgesehen bewirkt. Zu sagen, das wisse doch jeder, dass Fastfood dick macht aber im Gegenzug keinerlei (na gut, kaum) Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, ist einfach zu billig und ich hoffe sehr, dass nach dem Film mal so eine Klage Erfolg hat. Wie soll sich jemand gesund ernähren, der nie gelernt hat wie das geht?

Mich hat der Film sehr nachdenklich gemacht. Ich esse nie bei McD (eigentlich aus Mangel an Gelegenheit, sonst nix), aber plötzlich fällt mir viel deutlicher auf, was auch bei uns alles überzuckert und überfettet ist. Wenn das bei mehreren Leuten klappt und die bewusster essen und einkaufen, dann hat der Film sein Ziel erreicht, glaube ich.


Gravatar die freundin von spurlock, eine (wahrscheinlich spindeldürre) hardcore veganerin, riecht ganz bestimmt ganz übel aus dem mund, nach magensäure. ich hingegen roch heute nachmittag sehr angenehm nach bbq-king-wings (aus dem mund und an den händen).


Gravatar Das mit den Ess-GEWOHNHEITEN möchte ich nochmal n bisschen betonen.

Ich bin Normalo, hab mit Anfang 20 gern Kaffee getrunken (Milch und Zucker). Meine Eltern sind dann irgendwann dazu übergegangen, keinen Zucker mehr zu nehmen und ich fand's abartig. Keinen Zucker!!? Bäh...

Inzwischen trinke ich selbst keinen Zucker mehr. Nicht wegen dem Zucker. Hat sich irgendwann einfach so ergeben. Und ich stelle fest, wenn ich durch Geistesabwesenheit mal versehentlich Zucker reintue, wie SCHRECKLICH das schmeckt. Bäh...

So viel zum Thema Gewohnheiten... Geht mir übrigens mit "weissem" und "grauen" Brot ebenso.

Und ich hab schon lange vermutet, dass die Ketten in die Lebensmittel geringe Dosen suchterzeugender Stoffe schmuggeln.


Gravatar Schön, den Film einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel kommentiert zu sehen. Ich hatte deine Kritik angelesen, bevor ich den film sah, was wiederum den vorteil hatte, gleichzeitig die beiden positionen vergleichen zu können.
dass der film plakativ ist und natürlich keine ernstzunehmende dokumentation, sondern eher in der michael-moore-tradition gimmicküberladen da steht, keine frage. doch kann ich deine kritik nicht teilen (ausnahme: der interviewte, der sich wünscht, dicke sollten häufiger als raucher beleidigt werden. selten so einen schwachsinn gehört), da ich nicht sehe, wo sich SSM gegen "dicke" stellt. er argumentiert doch eher in die richtung, dass marketing und politik verhindern, dass sich ein mensch frei entscheidet, was er essen möchte (diskussionwürdig ob das stimmt, aber das ist m.M. nach die grundaussage). was wiederum auch deinen punkt der genetisch dicken völlig entkräftet. weiterhin behauptet der film auch gar nicht, dass alle herinfarkte durchs dicksein kommen, aber er sagt, dass erhöhtes herzinfartrisiko durch ungesunde ernährung kommen kann - eine sache, über die wir doch nicht streiten müssen. das heisst du verdrehst da polemisch die logik in dem sinne: nicht jeder, der an krebs stirbt, ist raucher. nicht jeder raucher stirbt an krebs. klar. aber das wird auch nie gesagt, sondern wäre nur eine polemische umdeutung.
aber warum auch nicht, weswegen ja auch Moore seine berechtigung hat: es ist legitim, auf polemik mit polemik zu antworten. aber auch zu widersprechen denke ich.


Gravatar Alex, deine Haltung ist nur primitiv. Wenn du bei "leidenschaftlicher Amerika-hasser" Amerika durch bestimmte andere Länder oder Völker ersetzen würdest, wärest du geächtet und ich geh davon aus, dass du selbst z.B. Antisemitismus verurteilst. Besser ist deine Haltung jedoch auch nicht!
ICH bin leidenschaftlicher "S/W-Seher"-Verachter (Hass gehört eigentlich nicht zu meinem Emotionsbereich) =o)


Gravatar Ich bin der Meinung, dass der Soziologe, der die berüchtigte "Raucher-Geschichte bei Tisch" erzählte nur andeuten wollte, dass die Gefahr besteht, dass wir irgendwann "dicke" Menschen so aburteilen wie Raucher.
Im Übrigen war ich auch die dickste Person im Kino und habe mich nicht unwohl gefühlt. Alles eine Frage des Selbstbewusstseins (und ich bin auch schon durch Reihen schlanker Menschen mit losem Mundwerk gegangen).


Gravatar Zum Thema "Angriffe auf Übergewichtige": Von mir aus kann jede(r) so dick oder dünn sein, wie sie/er will. Aber wenn ich im Bus, Flugzeug oder Zug neben einem extrem übergewichtigen Menschen sitzen muß, der mir aufgrund seiner Leibesfülle etwas von MEINEM Platz wegnimmt, hört jede Toleranz auf. Daß solche Menschen in den USA jetzt noch auf die Idee gekommen sind, sie hätten Anspruch auf zwei Plätze zum Preis von einem, ist wirklich ein Unding.


Gravatar Hi
Ich finde den Film echt gut und total interessant....
Wenn man sich vorstellt, was alles passiert, wenn man sich täglich von FastFood ernährt..ist schon erschreckend..schließlich essen wir wohl alle gerne mal bei dem Restaurant mit dem Großen M....
Nur schade, dass viel auf Englisch gesprochen wird...schließlich gibt es Menschen, die verstehen das nicht einwandfrei..

Grüße Jules


Gravatar HI Leute Wahrscheinlich bin ich hier die Jüngste (14 Jahre alt) wir sollen in der Schule argumentieren da dachte ich mir wieso nicht über unser heissgeliebtes MC DONALDS? Ich bin ins Internet und hab da recherchiert wisst ihr wie viele Leute übergewichtig sind? in der schweiz sind es 30% aller Jugendlichen. Und ich glaube mal dass das sehr unangenehm für die ist... und ja die meisten sagen: mir ist das egal ob ich dick bin oder nicht aber tief im inneren möchte man so hübsch und dünn sein wie ein Model. Und die die sagen: mir ist das egal wie jemand aussieht, wahrscheinlich sind die nicht dick oder eben dick. Ich selber bin nicht dünn, aber dick bin ich auch nicht weil ich regelmässig sport treibe. Und wenn man mir sagt du bist fett oder dick dann mache ich auch so als mir das egal wäre aber dann haue ich ab und versuche das zu vergessen aber das geht nich und ich fange an zu weinen. Bei den Erwachsenen ist das etwas anders... wir Jugendlichen aber können nichts dagegen machen ausser Sport zu treiben aber was soll mann machen wenn man Sport nicht mag und unsportlich ist?! Und wer sagt schon einem Erwachsenen Menschen: DU BIST FETT!!!!???

Also lauet mein Motto con Heute an: Weg mit dem Mc Donalds!, und weg mit dem Fast food.

Ich weiss nicht recht wieso ich das geschrieben habe vielleicht finden das einige doof aber ich hab gedacht da ja so ein paar ihre Meinungen schreiben möchte ich auch etwas dazu sagen... Sehe diese Seite eben zum ersten mal...

Viele Grüsse von Dana


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