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was mich aber wirklich wundert — ist das klartext? — dass man meinungsäusserung in „bereichernd“ und „nicht bereichernd“ einteilen kann.
Natürlich kann man. Das ist halt auch ein Ausdruck der Meinungsfreiheit. Was man aushalten muss, muss man noch lange nicht gut finden. Herr Matt kann auch 99 Prozent der Blogs Scheiße, lästig, nicht wünschenswert finden, das musst Du schon aushalten.
Torsten |
15.03.06 - 7:54 | #
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"jetzt sagt sie sie sei sauer. warum?"
gegen anwälte kann man sich wehren, brüllende geschäftsführer kann man ignorieren. gegen quellen, die nach 6 stunden um die löschung der information bitten, ist man machtlos. deshalb bin ich sauer.
ps: über kiesow hab ich mich nicht lustig gemacht. und den begriff selbstzensur habe ich in dem zusammenhang bewusst gewählt, weil ich ahnte, was kommen würde.
lanu |
homepage |
15.03.06 - 8:28 | #
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der artikel hatte "bitte veröffentlicht mich!" written all over it. den gefallen muß man ihm nun wirklich nicht tun.
Jens |
homepage |
15.03.06 - 17:46 | #
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dann hab ich ja ausnahmsweise mal was richtig gemacht.
lanu |
homepage |
15.03.06 - 19:00 | #
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Naja, die Frage ist ja auch, ob interne Emails überhaupt veröffentlicht werden dürfen. Wenn ich jemanden einen Brief schreibe, darf er ihn auch keiner Zeitung zum Druck abgeben.
Und die Hälfte der Blogs "scheiße" finden, darf er auch.
Yetused |
homepage |
16.03.06 - 20:43 | #
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natürlich darf er scheisse finden was er scheisse finden will. er darf das auch sagen. das ist ne völlig unstrittige platitüde. mich wundert es immer nur dass er das thema freie meinungsäusserung ständig auf den tisch legt und dann auch noch so rumasthetisiert. erst, in einem wutanfall stellt er die freie meinungsäusserung völlig in frage, dann unterstellt er — indirekt aber deutlich — bei blogs die ihm nicht gefallen quasi einen missbrauch der freien meinungsäusserung. mehr als mich über die verqueren formulierungen von jrvm wundern tu ich ja auch gar nicht, und noch nichteinmal zwischen den zeilen unterstelle ich irgendwem etwas nicht äussern oder finden zu dürfen.
im gegenteil. wenn er sein gequase aus dem aquarium veröffentlichen würde, seinen „klartext“, ich fände es klasse, denn damit risse er sich seine mühevoll aufgebaute fassade regelmässig vom gesicht. es wäre mir ein grosses vergnügen den blödsinn zu lesen und zu verspotten. nur — ohne seine pr-leute im rücken traut sich der arme kerl ja nicht mehr irgendwas öffentlich zu sagen. er hat für sich selbst die freie meinungsäusserung abgeschafft. seine meinung gibts nur intern, extern läuft alles über den schreibtisch seiner pr-fuzzis.
und natürlich kann man solche emails veröffentlichen. juristisch sehe ich da kein problem. die ftd hat ihrerzeit den internen abschiedbrief von peter kabel an seine „kabel new media“-angestellten komplett veröffentlicht, amerikanische zeitungen veröffentlichen dokumente, gesprächsmittschnitte oder angebliches geheimmaterial wenns der sache dient, auch wenn es leute gibt denen das nicht gefällt. die frage ist, ob das ok ist soetwas zu tun, aber nicht ob man das darf.
ix |
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16.03.06 - 21:47 | #
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