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Ohne Zweifel war der veröffentlichte Brief des TI-Justitiars undiplomatisch und das Problem hätte auf andere Weise besser gelöst werden können. Die Organisation hat aber IMHO ein berechtigtes Interesse daran, dass solche betrieblichen Interna nicht im Netz auftauchen. Es geht zum Beispiel grundsätzlich niemanden etwas an, zu welchen Konditionen TI eine nach der Probezeit freiwerdende Stelle besetzt. Dieses Interesse hätte der Justitiar allerdings geschickter (und ohne Eskalation) vertreten können.
Aber andererseits stellt sich auch die Frage, ob die Geschäftsführung und gar "jedes einzelne mitglied des vorstands von transparency deutschland" auf einen Brief reagieren müssen, in dem es um das Auslaufen eines Teilzeitvertrags nach der Probezeit ging. Möglicherweise haben diese Personen ja auch noch andere Dinge zu tun?
stefanolix |
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26.03.06 - 12:37 | #
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möglicherweise haben die andere dinge zu tun. wie jetzt auch. jetzt ist aus einer kleinen, irrelevanten sache, für die sich ausser einer alleinerziehenden mutter bisher niemand interessierte, ein ganz dickes ding geworden für dass sich plötzlich das halbe blogdings und der eine oder andere journalist interessiert. weil man sich mit so unerheblichen dingen wie mitarbeitern, arbeitsverträgen, anständigem umgang mit mitarbeitern, tarifverträgen nicht abgab (gibt ja wichtigeres) ist jetzt die kacke am dampfen.
aber natürlich hast du recht, stefanolix, die damen herren da oben werden schon wissen was sie tun. haben ja schliesslich nicht umsonst promoviert.
ix |
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26.03.06 - 13:13 | #
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Wenn durch Blogger oder Journalisten wirklich Mißstände aufgedeckt werden sollten, dann bin ich natürlich für größtmögliche Transparenz. Keine Frage. Auch freie Träger, Gewerkschaften, NGOs, Kirchen oder andere ähnliche Arbeitgeber sollten sich an die Regeln halten. Das ändert aber meine Meinung zu dem bisher bekannten Fall nicht. Was hätte ein Vorstandsmitglied denn in diesem Fall antworten sollen?
stefanolix |
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26.03.06 - 13:37 | #
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da ich die fragen nicht kenne die an die vorstandsmitglieder gestellt worden sind, kannn ich auch nicht sagen was die antworten sollten. klar ist aber dass es offenbar meinungsverschiedenheiten gibt. das scheint in den drohgebärden des ethikbeauftragenten ja durch. aber statt eines dialoges oder einer stellungnahme wird gedroht. ganz pauschal und gegen alle grundsätze die sich „transparency“ selbst auf die fahnen schreibt. warum? genau aus dem grund den du als argument in stelllung bringst: so eine blöde querulantin ist denen nicht weiter wichtig, sie nehmen sie und ihre probleme nicht ernst, wischen ihre probleme beiseite solange sie nicht öffentlich sind. wenn sie öffentlich werden reagieren sie mit dem knüppel. die haltung die da durchscheint ist von unfassbarer arroganz geprägt. und genau das ist es worüber ich mich aufrege und warum die sache so gross wird: „transparency deutschland“ erweckt den eindruck sich sich im höchsten masse unmenschlich und arrogant zu verhalten.
ix |
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26.03.06 - 13:59 | #
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Richtig. Das Schreiben war undiplomatisch und ungeschickt. Diesen Aspekt habe ich auch in meinem eigenen Beitrag beachtet. Arrogant ist es möglicherweise, unmenschlich ist es aber meiner Meinung nach nicht.
Aber ich sehe im Gegensatz zur großen Mehrheit auch das Originalposting als fehlerbehaftet an. Ich habe bisher bei meinen Nachfragen unter [mittleren und leitenden] Angestellten noch keinen einzigen getroffen, der das Gebot der Vertraulichkeit nicht im Arbeitsvertrag stehen hätte. Natürlich kann es theoretisch sein, dass bei dieser Mitarbeiterin darauf verzichtet wurde. Aber wie wahrscheinlich ist das?
stefanolix |
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26.03.06 - 14:21 | #
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ich schrob dass das schreiben „unmenschlich“ gewesen sei, sondern vermutete eine solche haltung bei der reaktion der vorstandsmitglieder auf die post der ehemaligen mitarbeiterin: was interessiert uns, die wir doch grosse politik machen, so eine kleine, unwichtige person und ihr anliegen? wir haben doch besseres zu tun. meinst du ja auch.
ix |
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26.03.06 - 14:42 | #
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Üblicherweise ist es doch in der Politik so, dass auf solche Anliegen ein Assistent oder eine Sekretärin antwortet. Wem wäre damit geholfen?
Als "unmenschlich" würde ich in diesem Zusammenhang wirklich andere Sachverhalte einstufen. Ich möchte mich aber über diesen Begriff nicht streiten. Subjektiv ist es sicher wünschenswert, dass jedes Anliegen eine Antwort findet. Objektiv können allerdings andere Dinge wichtiger sein. Dem Vernehmen nach sind die Vorstandsmitglieder ehrenamtlich tätig, einige scheinen Rentner oder Pensionäre zu sein ...
stefanolix |
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26.03.06 - 15:35 | #
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@stefanolix: ich bin kein arbeitsrechtler, aber gelten vertraulichkeitsvereinbarungen auch NACH beendingung bzw kündigung eines vertrags weiter?
kiesow |
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26.03.06 - 15:38 | #
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Ich bin auch kein Jurist/Arbeitsrechtler, aber es käme mir sehr merkwürdig vor, wenn diese Vertraulichkeitsvereinbarungen nicht auch nach Ende des Vertragsverhältnisses gelten würden. Sonst dürfte ja jeder beliebig losplaudern, der irgendwo seinen Job verliert.
Auf dem Gebiet des Datenschutzes (wo ich mich auskenne) ist es so festgelegt, dass die Vereinbarungen zum Datengeheimnis selbstverständlich fortgelten. Und zumindest die Angaben zur Einstellung der "Nachfolgerin" und zum Personalgespräch sind personenbezogene Angaben. Bevor jetzt jemand deshalb aufschreit: schaut Euch bitte den Originalbeitrag auf 'rebellmarkt' an ...
stefanolix |
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26.03.06 - 15:48 | #
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stefanolix: "unter [mittleren und leitenden] Angestellten noch keinen einzigen getroffen, der das Gebot der Vertraulichkeit nicht im Arbeitsvertrag stehen hätte"
In meinem Arbeitsvertrag steht soetwas nicht, könnte eben auch daran liegen dass ich nur "einfacher" Angestellter bin. Meiner Meinung nach ist eine solche Klausel unüblich und gibts wahrscheinlich erst ab einer bestimmten "Stellung",
unter Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse fällt das Gehalt nun sicherlich nicht.
und zu "personenbezogene Angaben" hat sie den Namen der Person geschrieben? eben.
Holger |
26.03.06 - 17:12 | #
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Personenbezogene Daten sind auch Daten, aus denen /Rückschlüsse/ gezogen werden können. Wenn jemand schreibt, dass bei der Firma XYZ gerade eine neue Mitarbeiterin angefangen hat, die eine bestimmte Eigenschaft aufweist, können alle Leserinnen und Leser, die die Firma XYZ kennen, daraus ihre eigenen Rückschlüsse ziehen. Die Firma XYZ hat mithin eine Fürsorgepflicht gegenüber der neuen Mitarbeiterin.
stefanolix |
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26.03.06 - 17:31 | #
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Für sowas gibts generell das Arbeitsrecht, wenn man unter unakzeptablen Bedingungen nach der Probezeit entlassen wird. Ist schonwieder Sommerloch? Wenn eine NPO/NGO einen Mitarbeiter findet der bereit ist die gleiche Zeit für weniger Geld zu arbeiten und in etwa die gleiche Produktivtät hinlegt, liegt es für eine NPO/NGO nahe den Mitarbeiter zu tauschen weil mehr finanzielle Resourcen bereitstehen das eigentliche Ziel der Organsiation zu erreichen. Klingt nach Einzelschicksal und auf die Tränendrüse drücken, die Frage die sich stellt warum die Arbeitgeberin nicht ihre Rechte in Anspruch nimmt? Ansonsten ein netter Coup gegen Transparency International und deren Arbeitsbedigungen.
Stefan |
26.03.06 - 18:29 | #
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naja. es ging ja primär bis zur post des ethikbeauftragten auch nicht um die arbeitsbedingungen bei ti-d, das thema war seit 2 monaten in einem privaten, kleinen weblog vergraben. der ethikbeauftragte oder die geschäftsführerin oder der vorstand von ti-d haben das thema höchstselbst in den fokus der öffentlichkeit gehoben. da ihnen an einem fairen dialog auf augenhöhe offenbar nicht gelegen war, müssen sie das thema und ihren umgang mit kritik nun in aller öffentlichkeit ausdiskutieren.
hat da jemand „unproffessionell“ gerufen? ix wars nicht!
ix |
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26.03.06 - 18:58 | #
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eine Organisiation die hehre Ziele angeblich verfolgt, sollte erst mal bei sich anfangen. Eine Kündigung wärend der Probezeit ist ja nichts ungewöhnliches, aber unter welchen umständen ist durchaus kritisch zu betrachten - und da ist Fürsorgepflicht ein gutes Stichwort - etwas soziale Verantwortung sollte schon mal möglich sein (gerade wenn man mit der Leistung zufrieden war, wie unterstellt wird).
Aber der eigentliche Aufreger ist doch wie eine Organisation die sich insbesondere für Transparenz einsetzt mit Meinungsfreiheit umgeht. Im Blogeintrag wurde nur geschrieben, dass sie enttäuscht ist, ohne irgendeine Schimpftiraden.
Aber nein, wirft ja ein schlechtes Licht auf die Organisation - stimmt natürlich. Aber bei "Grundprinzipien sind Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft" sollte es durchaus möglich sein, seine Ansichten dazu zu äußern und dann -bitten- den Blogeintrag zu ändern - erst mal einen Dialog versuchen oder den Blogeintrag entsprechend zu kommentieren und nicht einfach mit Anwalt und finanziellen Folgen zu drohen.
Aber man wird sehen wie sie nun auf die Öffentlichkeit reagieren, das Kind ist ja noch nicht ganz in den Brunnen gefallen.
Holger |
26.03.06 - 19:35 | #
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Moment: Auch die Bloggerin hätte auf die (wenig professionelle) E-Mail des Justitiars anders reagieren können. Sie war nicht gezwungen, dieses Schreiben zu veröffentlichen. Sie hätte sich auch vorher professionellen Rat holen können. Und ich glaube nicht, dass ein guter Anwalt ihr zur Veröffentlichung des Schreibens geraten hätte ...
stefanolix |
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26.03.06 - 19:38 | #
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@Holger: die Kündigung war /am Ende der Probezeit/ und wir kennen die Gründe nur aus einem subjektiven Bericht und noch dazu aus zweiter Hand.
Meinungsfreiheit kann dort Grenzen haben, wo Rechte Dritter berührt sind (wie ich oben schon angedeutet hatte).
stefanolix |
homepage |
26.03.06 - 19:44 | #
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Die Ausbildung des Ethikbeauftragten erfolgt in Weißrussland - da ist bestimmt etwas dran.
Claudia |
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26.03.06 - 20:40 | #
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sie hätte sich „vorher professionellen Rat holen können“. soso. als ob du dir für jeden blogeintrag den du verfasst erstmal „vorher professionellen“ rat holen würdest oder zig professionelle kennen würdest die am wochende arbeiten. und was hat die veröffentlichung der mail überhaupt mit deiner mantraartig wiederholten vermutung zu tun, dass moni oder ihre freundin gegen irgendwelche arbeitsverträge oder geheimhaltungsklauseln verstossen hätte? die veröffentlichung war das einzige wirksame werkzeug, das moni zur verfügung stand.
und um dein theoretisierendes, puddinghaftes rumgemaule mal auf einen konkreten fall zu münzen: dass die meinungsfreiheit in weissrussland beschnitten wird ist deiner argumentation nach also vollkommen ok, es würden ja eventuell die rechte von lukaschenkos machtanspruch berührt. oder was?
meinungsfreiheit hört eben nicht genau da auf wo xy meint, dass seine (urheber-, persönlichkeits- oder whatever-) rechte beschnitten würden. deine pauschalisierung ist nicht nur dumm und eine platitüde, sondern geht auch noch völlig an der diskussion vorbei.
ix |
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26.03.06 - 20:52 | #
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Du bist offenbar der Meinung, dass von dem Blogeintrag keinerlei Rechte Dritter berührt sind und begründest das nicht. Ich bin anderer Meinung und habe meine Meinung auch begründet.
Natürlich hätte es andere Reaktionsmöglichkeiten gegeben: so könnte man beispielsweise die Veröffentlichung des Blogbeitrags bis zur Klärung des Sachverhalts lediglich /aussetzen/ -- um nur mal eine Alternative zu zeigen.
Selbstverständlich habe ich auch nie geschrieben, dass man vor jedem Blogeintrag professionellen Rat einholen sollte. Aber bevor man dieses Justitiar-Schreiben veröffentlicht, wäre es eventuell angebracht gewesen.
Ich weiß nicht, ob man in einer solchen Diskussion unbedingt ausfällig werden muss -- ich habe es jedenfalls nicht nötig. Gute Nacht.
stefanolix |
homepage |
26.03.06 - 21:30 | #
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ich habe da keine meinung wessen rechte berührt worden sein könnten. ti-d hat sich dazu ja noch nicht geäussert. den blogbeitrag hat moni „ausgesetzt“, nur mal so zum beispiel, allerdings nicht um die sache zu klären, sondern aus furcht vor pekuniären konsequenzen, also als reaktion auf eine androhung von rechtlichen schritten.
ich habe es sehr nötig dumme argumente als solche zu bezeichnen, darum gehts in diesem weblog zum grossen teil — und, falls es dir entgangen sein sollte, ich habe deine argumente als dumm, nicht dich als dumm bezeichnet. oder ist das schon „ausfällig“? wäre es ausfällig wenn ich dir empfehlen würde sorgfältiger zu lesen und nicht so mimosenhaft zu sein? oder störst du dich am pudding? noch eine frage: gehst du immer so früh ins bett?
ix |
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26.03.06 - 21:50 | #
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Nein. Einzig den Absatz mit dem Verweis auf Weißrussland finde ich ausfällig und im Zusammenhang mit der Diskussion über TI nicht wirklich zielführend.
Dass Du Meinungen und nicht Menschen als dumm bezeichnest, ist völlig in Ordnung, auch wenn ich Dir in der Sache natürlich nicht zustimmen kann und einen anderen Stil pflege.
Zu meiner persönlichen Meinungsfreiheit gehört auch, dass ich eben nicht in jeden Chor einstimme, sondern manches kritisch hinterfrage. Zu meinen Schlaf- und Bettgewohnheiten möchte ich hier nichts sagen ;-)
stefanolix |
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26.03.06 - 22:14 | #
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hrrhrrrrrrhrr
:)
dajat |
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26.03.06 - 22:16 | #
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oh...und den manuellen wollt ich auch noch schnell setzen: http://pure.twoday.net/stories/1749566/
merci
dajat |
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26.03.06 - 22:26 | #
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der absatz über weissrussland war in keiner weise auf ti-d gemünzt, sondern auf dein (ich wiederhole mich) dummes und so pauschal wie du es benutzt hast falsches argument, dass meinungsfreiheit dort aufhören könnte wo die „rechte“ anderer verletzt werden. nach dieser argumentation wären weder watergate, noch die barschel affäre noch die spiegel affäre (die liste ist unendlich fortzusetzen) ans licht gekommen. selbst ti-d setzt sich für das „whistleblowing“ ein, fordert also das recht in bestimmten fällen die rechte eines unternehmens oder einer organisation zu verletzen, bzw. „in Deutschland vor allem einen verbesserten Schutz der Whistleblower“. was dran ist an der auseinandersetzung zwischen monis freundin udn ti-d, welche „rechtsbrüche“ sie begangen haben soll, wir werden es sicher bald erfahren, wenn ti-d es ernst meint mit seinen grundsätzen. alles was du bisher an argumenten aus der schublade ziehst ist hochspekulativ oder geistiger spekulatius (zerbröselt wenn man drauf drückt).
ix |
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26.03.06 - 23:31 | #
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OK, ich will Dir jetzt sagen, wo ich die Rechte Dritter verletzt sehe und Du kannst das dann abwägen. Ich sehe die Rechte der Job-Nachfolgerin eindeutig als verletzt an, weil man Rückschlüsse auf ihre Person ziehen kann, wenn man die Firma kennt. Das gilt immer, unabhängig von der "Spekulation" über eine Vertraulichkeitsklausel. Es war nicht notwendig, diese Person in die Sache mit hineinzuziehen.
Ich gebe zu, dass ich bei der Vertraulichkeitsklausel aus der Erfahrung heraus eine Vermutung aufgestellt habe. Ich denke, dass man morgen bei Udo Vetter oder anderswo eine fundierte Meinung darüber einholen kann, welche Vertraulichkeitspflichten ein Arbeitnehmer im Normalfall hat und ob solche Klauseln weitergelten. Es müsste dafür auch eine Vorgabe geben, wenn im Arbeitsvertrag nichts steht.
Wenn Du aus meinem Satz "Meinungsfreiheit kann dort Grenzen haben, wo die Rechte Dritter berührt sind" solche -- sorry -- völlig überzogenen Schlussfolgerungen in Richtung Diktaturen und Verschleierung politischer Affären ableitest, kann ich Dich nicht davon abbringen. Zeig den Satz Deinem Anwalt und frage ihn, was er darüber denkt.
Ich bin immer noch der Meinung, dass man mit der Meinungsmacht der Blogs verantwortungsvoll umgehen muss und dass man den Fall differenziert betrachten sollte. Wenn das reicht, um in eine solche Ecke gestellt zu werden, muss ich damit leben ...
stefanolix |
homepage |
27.03.06 - 0:03 | #
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findest du, moni ist verantwortungslos mit „der Meinungsmacht der Blogs“ umgegangen? dann sag das doch und rede um den heissen brei herum wie ein frosch. wenn nicht, wer dann?
wenn ti-d deiner meinung sein sollte, dass die rechte der job-nachfolgerin verletzt wurden (könnte ja was dran sein), dann muss man sich fragen, warum man das nicht diskret, im dialog hat regeln können. die polternde art des schreibens lässt meiner meinung nach andere rückschlüsse zu: man wollte verhindern, dass die arbeitsbedingungen bei ti-d öffentlich diskutiert werden. was ja nun ein bisschen in die hose gegangen ist.
wenn der justiziar das schreiben für den schutz der rechte der neuen mitarbeiterin verfasst haben sollte, werde ich ihm persönlich ein dickes fettes lob für den guten willen aussprechen und ihn wiederholt für sein ungeschicktes vorgehen tadeln. hoffentlich ohne irgendwelche rechte zu verletzen.
wir werden es morgen erfahren. schätze, dass man so gegen mittag die erste stellungnahme von ti-d lesen kann. vielleicht lässt man sich ja auch herab, sich die details dann nicht zu „ersparen“.
ix |
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27.03.06 - 0:30 | #
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Wenn die Organisation TI ihre Pflichten als (ehemaliger) Arbeitgeber ernst nimmt, dann muss sie über die Gründe und Vorgänge, die zur Kündigung geführt haben, Stillschweigen bewahren -- oder sie kann nur eine sehr neutrale Erklärung herausgeben. Wir werden also nicht erwarten können, dass sie in gleicher Weise auf den Blogeintrag antworten und wir werden wahrscheinlich nie erfahren, was dort aus Sicht des Arbeitgebers vorgefallen ist.
Das ungeschickte Verhalten des Justitiars ist offensichtlich und dazu ist auch alles gesagt. Mit all meiner geballten Meinungsfreiheit bestehe ich aber auf meiner ganz persönlichen Meinung, dass das Verhalten der Bloggerin und ihrer Freundin auch nicht wesentlich geschickter war ;-)
stefanolix |
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27.03.06 - 0:44 | #
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Wenn ihr schon über Vertraulichkeitsklauseln mutmaßt, dann kann man als Leser schon erwarten, dass ihr euch noch Gedanken macht, ob die mutmaßliche Klausel überhaupt rechtlich wasserdicht wäre. Nicht dass ihr es euch zu einfach macht :-)
Irene |
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27.03.06 - 2:15 | #
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@Irene: Eben. Das Thema ist spannend. Vielleicht sollte man diese Frage mal im "lawblog" diskutieren.
stefanolix |
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27.03.06 - 5:50 | #
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