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übersehe ich was, oder wo ist das problem? SAP will nicht das der herr skowronek ihr logo verwendet. das ist ihr gutes recht. also schreiben sie ihm einen (verhältnismäßig) netten brief und mahnen nicht kostenpflichtig ab. sorry, ernstgemeint: was will man mehr?
als jemand der aus eigener leidvoller erfahrung "geschäftsmäßig" und "gewerblich" unterscheiden kann, finde ich zensur geschreie hier wirklich nur albern. auch als blogger muss man sich leider an gesetze jenseits des grundgesetz halten.
map |
12.04.06 - 21:22 | #
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naja. das der schockwellenreiter bei jeder gelegenheit, auch wenn auf ner plakatwand ein plakat überklebt wird, zensur schreit oder schreibt is ja altbekannt und hat mich auch schon zur einen oder anderen tirade inspiriert. da nutzt das z-wort doch ziemlich von ab. und erst-kontakte von der rechtsabteilung formulieren zu lassen finde ich prinzipiell unklug. ich dachte immer für sowas gibts öffentlichkeitssprecher die das gelernt haben? ob die wahl des logos oder des bildausschnitts von herrn skowronek besonders geschickt war, keine ahnung, aber die verwendung eines logos generell zu verbieten und speziell im zusammenhang mit kritik finde ich eigenartig und wird meist von fauligem geruch begleitet.
mir ist sowas vor 10 jahren auch passiert, ich bekam vom geschäftsführer des stuttgarter ufa-palasts den freundlichen hinweis, dass das ärger mit der rechtsabteilung geben könne wenn ich das ufa-logo so verwenden würde und gut war.
ebenso weiss ich nicht wie klug das ist, egal wie freundlich formuliert, im ersten anschreiben direkt gerichtliche schritte ankündigen zu müssen. kommt mir schoggo-tepfauig und wenig klug bis albern vor. allgemein finde ich geht die diskussion der sache vor, mit dem zaupfahl winken kann man auch eine eskalationstufe später. kürzlich hat sich ein anderer blogger bei mir bis auf die knochen lächerlich gemacht als er nicht einfach darum bat das wort arschloch vor seinem namen zu entfernen, sondern meinte das gleich mit einem hinweis auf die möglichen juristischen konsequenzen zu verbinden. klar, kann man machen, aber dann muss man auch spott in kauf nehmen.
eigentlich hat diese sap-sache bei mir nur ein leichtes schulterzucken hervorgerufen. von aufregung kann da keine rede sein, vor allem wenn ich bedenke was ich mich kürzlich in anderen fällen über haltung und tonfall bestimmter läden aufgeregt habe. nix desto trotz, auf den spott hinzuweisen wollte ich mir nicht nehmen lassen.
was will man mehr? wie wärs mal mit normaler kommunikation, statt arbeitsbeschaffung für juristen? und wer schreit?
ix |
homepage |
13.04.06 - 1:46 | #
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Juristen sind erfahrungsgemäß wenig charmant, Herr Ix.
Warum sie in letzter Zeit so gerne für PR-Aufgaben bemüht werden ist mir einigermaßen schleierhaft. Vielleicht sind sie einfach preisgünstiger als Marketingmitarbeiter.
Fellow Passenger |
homepage |
13.04.06 - 4:10 | #
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Die Welt wird schöner, wenn jeder zu seinem Recht kommt.
Kleinesf |
homepage |
13.04.06 - 15:46 | #
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