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Versuchsaufbau: Zwei Glaser mit Wasser, ein Wischtuch aus Zellstoff und ein paar Blatt Klopapier.
Versuchsanleitung: Jeweils den Zellstoff und das Klopapier in ein Glas tun. Etwas warten (5+ Minuten). Dann versuchen, die jeweiligen Dinge wieder herauszunehemen:
Erwartetes Ergebnis: Zellstoff geht, Klopapier löst sich quasi auf.
Erkenntnissgewinn: Die Papiertücher von der Bahn lösen sich nicht auf und Verstopfen deswegen das Klo. Das Klopapier schon. Normale Scheisse löst sich schon per Definition auf.
Bonusfrage: Warum steht auf einem Klo im Zug immer "Caterer" und gehen die dort zum Machen oder Abholen hin?
EsEmKa |
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17.03.07 - 1:13 | #
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Klopapier besteht zum größten Teil aus Zellulose, welche sich im Wasser auflöst. Während Papierhandtücher vornehmlich aus Holzfasern bestehen.
Auch wenn die Werbung es uns anders weiß machen will, Papierhandtücher sind wesentlich reißfester als Klopapier.
Der Begriff "Abwasser" umschreibt ein Stoffgemisch vornehmlich aus Wasser und flüssigen und halbfesten Stoffen. Damit darf man sich durchaus auch in DB-Klos hinein übergeben, seine Bierreste darin entsorgen, pulverförmige Drogen entsorgen falls der Zoll unerwartet auftaucht oder auch einfach mal nichts hinein tun bevor man spült.
Der Begriff "Abfall" hingegen umschreibt vornehmlich alle festen Stoffe, die zur Wiederverwertung geeignet sind oder zur endgültigen Lagerung besonders entsorgt werden müssen.
Im Zweifelsfall also den Stuhlgang vor dem Spülen per Grifftest darauf hin überprüfen ob er sich zur Wiederverwertung eignet oder aufgrund seiner Festigkeit in den Abfall gehört.
Ralf |
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17.03.07 - 9:14 | #
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ich wusste gar nicht was für eine qualifizierte leserschaft ich hier habe. respekt.
ix |
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17.03.07 - 9:34 | #
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Eher reine Praxiserfahrung: Ich habe ICE-Toiletten bereits mit großen Abwässern belastet - ist nix kaputt gegangen.
Kaltmamsell |
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17.03.07 - 9:55 | #
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Der Mensch ist ein scheißendes Monster, das es zu überwinden gilt.
Viel spannender ist die Frage, was passierte, wenn bei plötzlichem Darmvorfall auf der Toilette sitzend die Spülung betätigt wird. Der Inhalt derer wird nämlich von übernatürlichen Kräften der Beschalung entrissen. Stellen wir uns nicht angenehm vor, so mit hüpfend, schlackerigen Darmzotten auf den Gleisen schleifend die Strecke Hamburg-Berlin zu überwinden. Über-Winde. Haha. Ho.
QWERTZwerker |
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17.03.07 - 13:32 | #
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Ich betreibe eine aktive Fäkalortvemeidung bei der Bahn, da sich für meinen Geschmack zu viele WC-Abwässer oder Reste davon auf dem Toilettenrand befinden, als dass ich mich dort niederlassen würde.
JC Niemeyer |
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17.03.07 - 14:11 | #
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Das man um diese Uhrzeit tatsächlich noch was dazugelernt hat, erfüllt mich mit Freude. Ich gehe jetzt ins Bett.
mischa vom sparrenblog |
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18.03.07 - 3:01 | #
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Den -- in der Tat -- qualifizierten Kommentaren der Leserschaft bleibt nur der folgende Lesehinweis hinzuzufügen:
http://www.zeit.de/2005/51/T-Klopapier
Die Frage der Zersetzung wird hierbei erwähnt auf Seite 4,
http://www.zeit.de/2005/51/T-Klo...lopapier?
page=4
Besonders interessant fand ich die Ausführungen zu den verschiedenen Typen der Klopapierbenutzer, den "Knüllern" und "Faltern" und "Wicklern",
http://www.zeit.de/2005/51/T-Klo...lopapier?
page=2
Ernst |
19.03.07 - 21:57 | #
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