kommentare zu diesem eintrag auf wirres.net

Gravatar @ans bein pissen: wenn ich jetzt sagen würde, dass ja die ZEIT online redaktion gar nicht für alles, was es unter zeit.de gibt verantwortlich ist, könnte mandraußen nachvollzeihen, warum es sowas wie mobile.zeit.de gibt, ABER sowas kann kein Leser ahnen und sowas will kein Leser wissen, und womit? Mit Recht.


Gravatar ok. überzeugt. ich will es gar nicht wissen und habe wohl das chaos bei euch unterschätzt.


Gravatar Toll, dass es wieder ein Zeitmagazin gibt, hab den Artikel von GW auch gelesen. Irgendetwas fand ich daran aber schal, vielleicht weil es eine Wiederholung ist oder weil er betont wie notwendig das ist. Hm? Die Frage warum tun das nicht jüngere Journalisten ist berechtigt. Die Antwort es fehlt die Idee und die Courage.


Gravatar Schön, das mit der Roten Beete und der Mango. Da würde ich gleich ein (TM) dahintersetzen. ;)


Gravatar "clap reisst witze" ... Wie jetzt?!


Gravatar wie jetzt? witzig halt.


Gravatar wenn ich für meinen tresenblog eine bezahlte spalte beim ZEIT-magazin bekomme, hab ich auch nichts dagegen.


Gravatar bisschen ot: daß ich heute hier in solchem zusammenhang von roter beete lese, wo ich grade diese rote-beete-bibel zuende gelesen hab, find ich lustig :)


Gravatar Richtig spannend ist die Wallraff-Story aber nicht, ich werde mir mal die Zeit kaufen und hoffe der Rest ist besser.


Gravatar Das der Wohlstand der 1. Welt geiringer werden müsste, damit die ärmeren Länder reicher werden könnte, ist ganz großer Unsinn.

So machen z.B. die Zinszahlungen ans Ausland der afrikanischen Nationen (nur der Staaten) rund 2,7% von deren BIP aus. Diese Zinszahlungen entsprechen aber weniger als 0,25% des BIPs der reichen Industrienationen. Der Wegfall dieser Zinslast würde also die afrikanischen Staaten weitaus handlungsfähiger machen - 2,7% des BIPs dürfte so etwas 1/10 von deren Staatshaushalt ausmachen - und somit würde die Armut schneller verschwinden. Für uns würde das ganze hingegen selbst im rechnerischen Worst-Case gerade einmal dem Wirtschaftswachstum von 5 Wochen entsprechen. 5 Wochen Stagnation, danach wächst unser Wohlstand wieder genauso schnell wie vorher.

Und selbst wenn etwa durch eine Öffnung unserer Agrarmärkte und die Abschaffung der Subventionen hier für die Produkte der 3. Welt unser BIP durch den Rückgang der landw. Produktion hier etwas zturückgehen würde, würde das kaum etwas verändern. Selbst wenn die landw. Produktion hier komplett verschwinden würde, was sehr unwahrscheinlich ist, entspräche das gerade mal 2,7% unseres BIPs, also dem Wachstum eines einzelnen Jahres. Für die Länder der 3. Welt hingegen wäre das eine enorme Chance für langfristige Armuts- und Hungerbekämpfung. Immerhin sind 90% der Hungernden weltweit bauern, Fischer und Landarbeiter, die nicht etwa Hungern, weil sie zuwenig anbauen könnten, sondern weil die Nahrungsmittelpreise zu niedrig sind und ihnen so die Mittel fehlen, um überhaupt anbauen/fischen zu können, da sie keine nennenswerten Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Lebensmittel erzielen können - dank unserer heruntersubventionierten Lebensmittelexporte.


Gravatar PS: Sorry für die Typos. Habe zu schnell geschrieben.


Gravatar naja, zumindest der wohlstand der bauern würde geringer werden wenn der westen seine märkte öffnen würde. und wenn faire preise für produkte aus den entwicklungsländern gezahlt würden, würde unser wohlstand zumindest in dieser hinsicht leiden, bzw. teurer werden

ich frage mich auch ob „wir“ wirklich wollen, dass die entwicklungsländer wohlstandsmässig mit uns gleichziehen. ich hörte schon stimmen, die sich darüber besorgen, dass die autos, die der der baldige chinesische wohlstand bald millionen von chinesen bringen wird, „unser“ klima versauen würden. die haltung ist klar: wo kämen wir denn hin, wenn alle so lebten wie wir, wenn afrikanische rockstars plötzlich mit ihren privatjets den treibhauseffekt verschlimmern würden, wenn jeder wüstenbewohner ein auto hätte oder „unser“ wasser verschwendete.

verschwendung natürlicher resourcen billigen „wir“ im westen derzeit nur uns selber zu. aber darüber reden weder bono, noch grönemeier oder bob. niemand von denen möchte die afrikaner auf augenhöhe, sie sollen zwar satt werden, aber bloss nicht so wie wir!


Gravatar Hi, du hast schon recht mit deinen letzten Absätzen. Allerdings würden wir nicht ärmer werden - durch die Marktöffnung würden die Preise für uns sogar fallen. Wir müssten auch keine sog. "fairen", also künstlich überteuerten Preise bezahlen. Es würde denen bereits sehr helfen, wenn sie faire Marktbedingungen hätten. Das würde ausreichen, um die Lage dort langfristig drastisch zu verbessern. Und reine Marktpreise sind langfristig auch das effizeinteste.

Zum Klimawandel-Problem: Wachstum kann durchaus auch ökologisch ablaufen. Da es langfristig nicht mher zu Steigerungen, sondern zu Rückgängen des Angebots fossiler Energieträger kommen wird (Stichwort: Peakoil), wird Wachstum in Zukunft ohnehin immer "grüner" werden, durch energieeffizeinz und die Nutzung billiger Erneuerbarer Energien (Biomasse, Windenergie, Wasserenergie, Solarwärme...).


Gravatar Das Coaching von Ackermann übernimmt übrigens Hans-Hermann Tiedje ... ehemaliger Chefredakteur der BILD.


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