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Gravatar Aua.


Gravatar Mit müden Augen sieht die Welt eben immer müde aus. Auch wenn sie noch wach ist. Grüße vom 9to5.


Gravatar Ich würde ja gerne was pampiges erwidern. Aber mir fehlen die Argumente, weil ich seit Juli in ner Festanstellung bin…


Gravatar Ich erhöhe um Selbstbeweihräucherung mit Ach-ne-du-sind-wir-wat-geil-ham-wir-wat- uffjestellt-hier-und-du-erzählst-was-über-mich- dann-erzähl-ich-was-über-dich-ach-ist-die-welt- klein


Gravatar mist. ich bin schon um 9 aufgewacht.


Gravatar Na dann tue ich mir das heute mal an.
Bin dennoch gespannt.

Weckzeit: 10:58


Gravatar Ich hab dich aus der Entfernung von der Seite gesehen und du sahst auch echt müde aus. Ich war dann noch 11to4 dort und das Konzert vom "Jeans Team" hat für die müde Veranstaltung entschädigt. Und dann gab es am Ausgang immerhin noch die aktuelle "ZEIT" zum mitnehmen, das hat mich dann besänftigt.
Aufgestanden erst um 12.


Gravatar Hab Dich auch mal draußen sich angeregt unterhalten gesehen.
Grundsätzlich muss ich sagen, und ich bin seit Donnerstag auf der 9to5, ist die Idee der entgegengesetzten Zeiten der Veranstaltungen auf dem Papier ganz nett. Funktioniert aber in der Realität eher so meh.
Ärgerlich wenn man nachts um 3 bei einem interessanten Vortrag sitzt aber vor Müdigkeit keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Tanzen um die Zeit ginge noch, aber rumphilosophieren irgendwie nicht mehr. Wieder was gelernt. Auch schlaucht es doch recht erstaunlich Nacht für Nacht. Vielleicht sehen die Böhmen heute noch müder aus. :D

Naja, mal schauen wie's heute wird. Du wirst nicht wieder hier sein, nehme ich mal an?


Gravatar ix werde sicher nachher nochmal reinschaun und ne weile bleiben. jetzt erstmal mittagsschlafen. dann seh ich heute abend zwar wieder müde aus, bins aber vielleicht nicht.


Gravatar digitale boheme ist ja schön und gut, aber normalsterbliche haben verpflichtungen und miete zu bezahlen... WG's sind nicht jederfraus sache. der ansatz ist interessant, aber nicht wirklich umsetztbar. schon gar nicht, wenn man ohne schlepptop durch das leben wandert ;-) (DIE muß man aucherst kaufen können ;-) )

sprachs und machte sich wieder nach offline-land, brötchen verdienen.


Gravatar felix, vielleicht trau ich mich heute abend dann auch mal hallo zu sagen.


Gravatar ich sag nur erfolgsfaktor http://www.ipernity.com/doc/kosm...c/kosmar/ 590975


Gravatar Ich weiß nicht. Ich hab eigentlich nicht viel erwartet. Schon das Programm hat mich wenig bis gar nicht interssiert. Sehr egozentrisch das ganze. Die einzige Veranstaltung, die ich gestern besucht habe, habe ich nach 5 Minuten wieder verlassen. Ich weiß nicht mal worum es ging.

Aber das Deck find ich wundervoll. Und es ist ein Grund mal wieder in Berlin zu sein. Und ich kann meine Twittenheimer endlich kennenlernen. Die Bands waren auch super. Für mich hat sich das schon gelohnt.

Mal schauen was der linke Neoliberalismus sagt, heute.


Gravatar Interessante Diskussion. Kritik an den Vorträgen kann ich tlw. nachvollziehen (nicht unbedingt thematisch, auch wenn das nur elitär klingen sollte ,), aber an der Zeit?

Der erste Tag (Nacht von Donnerstag auf Freitag) mag für reguläre 9to17-Verpflichtete ja noch problematisch gewesen sein. Aber am Wochenende? Zumal die komplexeren Themen imo auch in früheren Slots laufen, nicht zum Ende der Nachschicht.


Gravatar digitale bohéme: wir nennen es langeweile.


Gravatar @jo ich fand es schon anstrengend nachts um 3 noch einem Vortrag oder einer Diskussion (auf hohem Niveau hüstel) zu folgen. vielleicht zuviel bier, wer weiß. Auf jeden Fall würde ich das so nicht nochmal mitmachen wollen.

Und das sagt jemand mit jahrelanger, zugegeben etwas zurückliegender, Ravesozialisation und mit dementsprechendem Übersichselbstüberrraschtsein. :)


Gravatar Ihr seid die 68er des neuen Jahrhunderts. "Weißte noch, wie das damals alles so war?"

Und bleibt dabei stehen. Vorm Herrenklo (auf das mittlerweile auch Damen ungeniert gehen, wenn's drückt) oder sonstwo.


Gravatar ich fand den abend inhaltlich völlig belanglos. und ich war nur ein bisschen müde.


Gravatar hm. gut. nicht alles war toll. manche themen versprachen mehr als der/die referenten hielten. aber alles in allem war's doch interessant und die thematische und strukturelle konzeption des ganzen fast sehr gut.

ich war alle 3 tage dort, habe dort auch gearbeitet. besucht habe ich die handfesten themen im "raum bremen". und war selbst an einem open beamer beteiligt...

die kategorisierung "digitale boheme" kommt mir zu den ohren raus. es gab dort nämlich auch leute, die nicht aus diesem bereich kommen, die aber von den im buch beschriebenen zuständen genau so betroffen sind. so wie ich.

und darum geht doch! vielleicht lebst du in einem umfeld mit leuten, die es gepackt haben. ich nicht. vor allem sehe ich, dass viele noch gar nicht begriffen haben, was abgeht. und so muss öffentlichkeit für die arbeits- und soziale situation der betroffenen geschaffen werden. und warum sollte eine plattform in form eines festival-camps nicht die möglichkeit schaffen, sich mit gleichen zu verorten? mir erscheint das dringend nötig!

ich denke, du hast das gesehen, was du sehen wolltest - aus deiner, mit verlaub, elitären sicht - und hast dich nicht wirklich unter die leute begeben...


Gravatar natürlich muss eine öffentlichkeit für die arbeits- und sozial-situation für die betroffenen geschaffen werden. natürlich muss gefragt werden wie man es als selbstständiger oder einzelkämpfer schafft voranzukommen, bzw. erfahrungen dazu ausgetauscht werden. auch über das plump pragmatische, krankenversicherung, rentenkack, rechnungswesen, selbstorganisation muss geredet werden. das phänomen der arbeit ohne festanstellung sollte in allen seinen zwischentönen weiter analysiert werden. keine frage.

aber man sich auch fragen ob der rahmen der 9to5-veranstaltung diesen notwendigkeiten gerecht wurde (eintrittspreise, veranstaltungszeiten, themen- und referentenauswahl), ob eine kritische neubewertung der situation quasi als anhang zum buch „wir nennen es arbeit“ nicht auch schön gewesen wäre und ob selbstdarstellung in diesem zusammenhang wirklich alles ist. man könnte fragen welcher rahmen einem solchen anspruch gerechter werden könnte.

ich weiss zwar nicht genau wie man sich mit anderen „verortet“, gebe dir aber total recht, dass man sich unter leute begeben muss und für ein relativ objektives bild mit jedem einzelnen sprechen muss bevor man sich seine eigene meinung bildet. schon klar. allles andere ist elitär.

was ich mich allerdings auch frage, warum soll ich mit jemandem reden der mir weder seinen wahren namen nennen will, noch eine kontaktmöglichkeit nennt? ist das jetzt irgendwie das nächst grosse ding, auf augenhöhe diskutieren wollen, aber dabei nicht aus der anonymen deckung kommen?


Gravatar hm. in der zeit wird „verorten“ gerade als „dummdeutsch“ bezeichnet.


Gravatar jacqueline ist mein wahrer name. und so anonym bin ich übrigens gar nicht, wenn du mal genau im 9to5-forum liest... ;)

ich werde mich per pn an dich outen. gleich im anschluss an diesen kommentar. denn einfach (m)eine gmx-adresse hier reinzuschreiben befriedigt mich auch nicht. und eine gewisse trennung zwischen meinem offiziellen und persönlichen ich hier und im netz allgemein finde ich sehr angeraten.

anyway. ich finde deine antwort gut.

das thema selbstdarstellung war auch in den diskussionen, die ich geführt habe, ein kritikpunkt. vielleicht bin ich da weniger konsequent oder boshaft oder einfach geduldiger. ich gestatte selbstdarstellung und monetären verdienst, sofern für andere etwas dabei rausspringt. zumal oft über diese selbstdarsteller themen überhaupt erst wahrgenommen werden.

ein anhang zum buch hätte ja wieder nur jeden an seinem schreibtsich getroffen und vereinzelt. so gab 9to5 die möglichkeit, sich zu treffen. und vielleicht etwas wissen mitzubekommen. und wenn man das nicht wollte, sich zu amüsieren. warum auch nicht. party gehört unbedingt dazu!

wobei mich gerade, dass es trotz des angebotes keine ausschweifenden parties und getanze gab sondern zuhören bei den konzerten und ansonsten gespräche - btw nicht einmal flirten -, positiv überrascht hat.

ich denke, die, die die 3 tage da waren, waren wirklich am thema und am austausch interessiert. und deshalb gibt es jetzt im forum den vorschlag, sich zu treffen.

für mich persönlich war 9to5 ein versuch, die frage, ob ich da eine antwort finde, vielleicht eine "geistige heimat" in meinem schwanken zwischen persönlichem arbeits-gefühl und an mich gestellte -anforderungen. und für die initiatoren scheint es ebenfalls eine in den raum gestellte frage gewesen zu sein, ob überhaupt wunsch und bedarf besteht. wir wissen, bücher-kaufen geht einfach, darüber zu reden noch einfacher.

in der yak-rasieren-diskussion kam der wunsch nach mehr politischer diskussion des themas auf wie auch nach vor-ort-tun. mal sehen, ob dem auch taten folgen. und dass hier die organisatoren auf die initiative der teilnehmer warten, ist verständlich. denn auch da zeigt die erfahrung, dass nur wirklich interessierte was tun werden und es nur mit diesen auch funzt. dieses "hund-zum-jagen-tragen" bringt nichts.

noch ein wort zur themenauswahl, zeit, eintritt... auch dies wurde in einigen gesprächen kritisiert. man hätte ein kostenloses camp machen können, man hätte eine sehr informationsschwere, lehrhafte art konferenz daraus machen können, eine politische grundsatzdiskussionsveranstaltung. aber wenn man nicht genau um die möglichen teilnehmer und ihre wünsche/bedürfnisse weiß, warum dann kein jekami-angebot? jeder konnte was für sich finden und sich einbringen. das war m. e. kein schlechter entschluss.


Gravatar ein nachsatz noch:
40 € im frühbuchertarif für 3 tage rund um die uhr betreuung, strom, arbeitsplatzmöglichkeit, wlan, schlaf- und waschmöglichkeit umsonst incl. t-shirt ist schon sensationell. auch zu 60 € ist das alles ziemlich cool. auch wenn manche meinten, da hätten die organisatoren gut verdient, was nicht meiner überschlägigen rechnung entspricht.

ich verurteile die veranstalter von seminaren, veranstaltungen, kongressen etc. - vor allem fachverbände -, die genau diese zielgruppe bedienen aber für 1-2 tage ab 250 € bis 1.500 € nehmen.


Gravatar jetzt bin ich richtig froh, dass ich mir meinen kommentar vor ner stunde verkniffen hab. da war ich doch gut angeraten. anyway. such mir jetzt mal einen open beamer der noch beteiligungsgesellschaft sucht.

nach diktat vereinzelt.


Gravatar wer vor über einem jahr einen maßstab setzt und eine szenerie präzise beschreibt und damit zur instanz wird, muss mit dem anspruch der zuschauer rechnen, dass – wenn er diese szenerie wieder thematisch anfasst – auf weiterentwicklungen, neue aspekte, etc. geschaut wird.


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