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Sie wissen ja, Selbstständige arbeiten ersten selbst und zweitens ständig. Da braucht man ja keine Förderung vom Arbeitsamt.
Im Ernst: In Deutschland wird da viel zu stark unterschieden, in der Regel ist es sehr schwer, von einem (klein-)Selbständigen über freiberufliche Tätigkeit in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln. Haben Sie mal verucht bei einer gesetzlichen Krankenversicherung als "Unternmehmensgründer" sich zu gleichen Bedingungen zu versichern, wie ein "kleiner Angestellter"?
Ich habe viel mit dem Vereinigten Königreich zu tun. Dort trifft man andauern (IT-)Leute, die jetzt für einen Softwareanwender arbeiten, vorher bei einem Hersteller waren, davor "Contracted" worker und/oder eine Firme hatten. Das ist da normal und unproblematisch. Auch wenn man alle 6 bis 18 Monate was anderes für jemand anderen gemacht hat.
Bevor ich meinen heutigen Angestelltenjob begann wurde ich von meinem damals noch zukünftigen Arbeitgeber inquisitorisch befragt, wieso ich denn 13 Jahre lang (schein-)selbstständig, freiberuflich und Projektarbeit gemacht hätte, warum ich -nach so langer Zeit - keine Angestellten hätte, warum ich das jetzt "aufgeben" wolle usw. usf.
Jetzt neide ich Ihnen Ihre "Freiheit", als mir als Selbständiger meine Achillissehne riss und ich 3 Monate nicht arbeiten konnte (adipöse tun sich mit solchen Verletzungen schwer), neidete ich den Angestellten ihren Status...
SvenR |
28.08.07 - 9:22 | #
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".... nur seichte pr". Werde mich bessern ;-)
Kajo Wasserhövel |
homepage |
28.08.07 - 16:52 | #
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