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Ohne der Jungen Welt das Wort reden zu wollen, aber es schadet nie, jemanden den alle Welt super findet, auch mal ein bißchen kritisch anzufassen. Ein weniger dogmatischer Blick auf den Dalai Lama findet sich hier.
svengali |
27.09.07 - 0:51 | #
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Wilde, faktenarme Hetze. Rund 85% des Artikels der Jungen Welt behandelt längst vergangenes Geschichtsgerümpel. Demnach: uninteressant. Nicht mal provozierend.
QWERTZwerker |
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27.09.07 - 12:39 | #
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Nach dem lesen der beiden Artikel habe ich beschlossen, mich in Zukunft noch kindischer zu freuen wenn der Dalai Lama in die Kamera grient. Einfach um die Altkommunisten von Junge Welt zu ärgern. Zu Korrupt mich zu äußern verbietet mir meine gute Erziehung.
Jan(TM) |
27.09.07 - 15:31 | #
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wer hat's geschrieben? so viele reinaer rupps gibts ja nicht. ich vermute mal: der hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Rupp
jb |
27.09.07 - 16:02 | #
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So erfrischend es für den Geist sein kann, mal eine andere als die vielfach vorgekaute Sicht der Dinge zur Kenntnis zu nehmen, so schnell kommt unweigerlich die Enttäuschung über den ideologisch verblendeten Mist, den das neostalinistische Zentralorgan über den Dalai Lama auskippt.
Und noch eins: Selbst wenn Tibet jahrhundertelang zum Chinesischen Reich gehört hätte, spräche das doch nicht gegen die Legitimität der Seperationsbewegung. Die Niederlande gehörten schließlich auch jahrhundertelang zum Hl. römischen Reich deutscher Nation. Kein Mensch käme hierzulande heute noch auf die Idee, daraus Gebietsansprüche oder ähnliches an den sympathischen Zwergstaat an der Nordseeküste zu richten.
mark793 |
homepage |
27.09.07 - 18:48 | #
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klar ist das ideologische kacke die da inner jungen welt rumposaunt wurde, aber nach qwursts rechnung wären davon ja auch immer noch 15% interessant. und der salon-text den svengali oben verlinkt hat, stammt ja nu nicht gerade von einem „neostalinistische Zentralorgan“. abgesehen davon, ich wollt eh nur darauf hinweisen, dass man nicht alles einfach glauben soll und dem dalei lama nicht völlig unkritisch hinten reinzupflügern sollte.
ix |
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27.09.07 - 19:52 | #
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Naja, mit "laengst vergangenem Geschichtsgeruempel" kann man Beliebiges abbuegeln. Es erstaunt mich, wie in .de angesichts nun wirklich unorigineller Kuechentischphilosophie ein Theokrat schoengeredet wird, auf einmal zum Menschenfreund geraet, der, wage ich zu behaupten, seine Demut und Bescheidenheit vor allem dadurch entwickeln konnte, weil er seine Herrschaft nicht wie seine Vorgaenger ausleben konnte.
Man siehts mir vielleicht nicht an, aber ich lern in der Tat gerne dazu, und lass mir gern erklaeren, wie das die Lamas seinerzeit sahen und warum nix von dem faktisch zutrifft, was in den genannten Quellen geschrieben wird. Ich musste grade feststellen, dass die Wikipedia in .de da erstaunlich konsequent den Punkt "Kritik" vermeidet, in der Englischen gibts den. Ab wann ists zu tolerieren, dass jemand meinetwegen rassische Vermischungen ablehnt oder aehnlich idiotische Sexualvorschriften macht?
Wie gesagt, ich lern gern dazu, aber da wuerd ich gern ein wenig mehr lesen wie das uebliche "Alle mal nett zueinander sein", was man in den DL-Schriften so vielfaeltig umschrieben liest.
Korrupt |
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27.09.07 - 20:27 | #
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Den medial omnipräsenten Menschenfreund mal ordentlich gegen den Strich zu bürsten ist völlig legitim. Dass so eine vermeintliche Lichtgestalt auch ihre Schattenseiten haben wird, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Mit dem Mythos des ach so friedfertigen Buddhismus hat vor einiger Zeit schon "Lettre International" (nicht gerade ein Kommunisten-Kampfblatt) ziemlich gründlich aufgeräumt. Von daher enttäuscht mich der "jw"-Artikel, weil er sich zum Teil ellenlang in historischen Nebenschauplätzen und ideologischem Geschwurbel ergeht und interessantere Punkte nur so hopplahopp abhandelt.
Aber dass die Debatte endlich mal losgetreten wurde, ist nicht verkehrt.
mark793 |
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28.09.07 - 9:31 | #
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Ich bin wirklich kein Dalai-Lama-Fan, aber sowas wie
"Heute hat man passenderweise vergessen, daß »Seine Heiligkeit« ein Anstifter und Aufhetzer des blutigen Aufstandes von 1959 gegen die halbautonome Regierung von Tibet war, weil die sich daran gemacht hatte, sozialistische Reformen im Land einzuführen. Tausende von fortschrittlichen Tibetern kamen damals bei den Gemetzeln der reaktionären Ultras ums Leben, bis schließlich die Volksbefreiungsarmee eingriff und dem Spuk ein Ende setzte."
hat die JW sicher 1953 auch zum Aufstand vom 17. Juni geschrieben. Einfach widerlich.
grummel04 |
29.09.07 - 2:11 | #
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die junge welt sollte ruhig vor ihrer eigenen redaktionstür kehren und die publikationskriterien vorgelegter texte ausleuchten.
und verblendete k-gruppen-heinis dürfen ihre gruppenbindene ideologie-nähe mal vor ort erfahren, an der seite tibetischer mönche.
lokalreporter |
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29.09.07 - 22:58 | #
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Ernsthaft, was ist an dem Satz "Ich lern gern dazu" schwer zu verstehen? Ich buegel ja auch Leute unter Verweis auf ihre unzuverlaessigen Quellen ab, aber in der Regel kann ich auf nette Nachfrage auch den einen oder anderen Link schmeissen oder Text produzieren, und ich wage zu behaupten, nett nachgefragt zu haben. Wirklich, ein ueber ein "die JW schreibt eh nur stalinistische Scheisse" hinausgehendes Post wuerd ich gern lesen. Leuchter wurd ja auch widerlegt, wenn dem Dalai Lama so unrecht getan wurde, dann sollt sich doch die eine oder andere Gegendarstellung finden lassen?
Korrupt |
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30.09.07 - 2:39 | #
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