kommentare zu diesem eintrag auf wirres.net

Gravatar hab ich grade gesehen, ähnlich wie martensein: wurde irgendwann von einem ehemaligen für sexy und tauglich befunden, seither verteidigt sie den quatsch ihrer grosseltern.


Gravatar http://tkurbjuhn.blogspot.com/20...r- glcklich.html


Gravatar Die ist jetzt auch noch 50% Graue Panther?


Gravatar Herr Kurbjuhn (#2), die braune Soße, die Sie da in ihrem Blog anrühren, ist widerlich. Müssen Sie diesen Mist auch noch per manuellem Trackback verlinken? Schade, dass Weblogs auch XXX wie Ihnen eine Kommunikationsplattform bieten.


Gravatar Ich dachte immer, gerade einer "Plattform" wie Wirres sollte Massen-Bashing gegen eine einzelne Person suspekt vorkommen. Zumindest habe ich hier differenzierteres Denken erwartet.

Mainstreamer.


Gravatar erstaunlich was man so alles in dieses verzerrte bild reinlesen kann. am allererstaunlichsten ist, dass man da rauslesen kann, dass ich mich irgendwelchen (massen?) meinungen anschliessen würde.


Gravatar Muss ich jetzt einen Link zu einem etwas älteren Eintrag hier einfügen? Ich glaube nicht. Übrigens auch nicht an den Verstand der deutschen Katholiken ...


Gravatar wenn du den link zu dem beitrag einfügst achte bitte auch auf das veröffentlichungsdatum. am 7. september konnte man wirklich noch nicht von „massenbashing“ reden, da hatte noch nichtmal die „bild“-zeitung versucht partei für herman zu ergreifen.

abgesehen davon finde ich es meist lächerlicher nur gegen etwas zu sein, weil alle dafür sind (oder umgekehrt). das wirkt dann immer besonders bemüht. obwohl. bemüht wirke ich wohl auch.


Gravatar danke


Gravatar Ich habe Kerner noch nie so aufgeregt erlebt (etwa Minute 48 der Sendung) wie nach dem Moment, wo Frau E. Hermann anfing, über Denkverbote zu lamentieren, und dass es in unserem Land nicht möglich sei, unbefangen über die Zeit im Dritten Reich zu sprechen. Kerner war völlig aus dem Häuschen.

Für mich unfassbar diese Dummheit von E. Herrmann, in ihrer Lage ausgerechnet dieses Gefasel vom Stapel zu lassen. So hat sie den Eindruck verstärkt, es sei ihr darum gegangen, die "guten Seiten" in der Nazizeit darzustellen.

Das persönliche Problem von E. Hermann ist aber nicht Nazismus, sondern Narzismus. Deshalb nahm sie an, der Historiker sei lediglich zum Zwecke gekommen "sie" zu belehren, was sie selbstverständlich nicht nötig habe, weil sie ja zwei Bücher geschrieben hat usw. usf.

Wenn ich mit dem festen Vorsatz an die Sache gehe, Frau E. Hermann einigermaßen gerecht werden zu wollen, dann meine ich, dass sie Opfer des riesigen Stresses wurde, aber auch Opfer der eigenen Selbstherrlichkeit, welche sie daran hinderte, ihr blödes Pressekonferenzgefasel als "missverständlich" zu bezeichnen.

"Missverständlich."

Sie hätte einfach sagen können, dass ihre Äußerung offenkundig missverständlich und unklug formuliert war - und dass sie sich bei der Formulierung verhaspelt hat. Sie ist wohl nicht der Typ, der eigene Fehler leicht zugeben kann. Statt diesen einfachen Weg zu gehen, musste E. Hermann ihr intensives Gefühl und Erleben herausstellen, dass sie eine Verfolgte der "Mediengleichschaltung" sei.

Vielleicht ist es so, wenn man so sehr im Kreuzfeuer der Kritik steht, wenn man durchaus auch von vielen missverstanden wird, dass man dann nur noch völlig starr und unelastisch reagiert, eigentlich unfähig zum Dialog.

Und das als Dialogprofi, als Moderatorin.

Trotz ihrer überheblihen Art, trotz ihrer Borniertheit und Ignoranz tat mir E. Hermann am Ende etwas Leid. Sie hat ihre über ein Moderatorenamt erworbene Popularität schlecht genutzt; finanzielle oder gar existentielle Sorgen muss sich sich aber wohl keine machen. Insofern ist ihre Lage verglichen mit vielen anderen vermutlich noch halbwegs komfortabel.

Wie auch immer, ich möchte nicht in ihrer Haut stecken.


Gravatar ich möchte nicht die haut sein, in der sie steckt.


Gravatar Ich schaue mir grad Eva Herman bei Johannes B. Kerner an. Es geht um dieses Zitat. Nach der Show meine ich, etwas verstanden zu haben: Eva Herman favorisiert das konservative Familienleben. Das ist ihr gutes Recht. Sie meint, dass es das vor der Nazizeit gegeben hat. In der Nazizeit wurde das konservative pervertiert (Frauen als Soldatenmaschinen). Die 68er haben, weil viel Schund mit dem konservativen Kram getrieben wurde, alles davon abgeschafft, auch die guten Seiten die es hatte. Sorum wird ein Schuh draus. (Ich fands auch gut, dass Senta Berger an der Stelle ansetzt und die Vorteile der 68er hervorhebt. Es gefällt mir deshalb weil ich den 68ern in meiner Denke nahestehe, zumal mein Vater ein Kind dieser Zeit ist und dies natürlich prägend ist.) Aber was wollen die denn da alle mit , warum kacken die denn so rum. Die Meinung darf die doch haben. Eine weitere Sache ist, dass auch der hinzugeholte Historiker eine Sache falsch versteht: Er betitelt die Herman als die Frau mit den drei K's (Kirche, Küche, Kinder). Ich glaube nicht, dass es Hermans Ziel ist, dieses Ideal wieder einzurichten, sondern viel mehr, dass es Frauen ermöglicht sein sollte, zuhause beim Kind zu bleiben und dass Finanzen nicht das Problem bei solch einem Wunsch sein sollten. Ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet, aber ich denke, dass Finanzen da doch häufig eine Rolle spielen, wenn Frauen zuhause bleiben, oder zumindest der erschwerte Wiedereinstieg, und das die Selbstverwirklichung an zweiter Stelle kommt. Eva Herman, so verstehe ich das, zeigt sich hier ein littlebit kritisch gegenüber der Haltung, immer mehr Krippenplätze schaffen zu müssen, weil sie der Ansicht ist, dass das Problem von zuwenigen Krippenplätzen eines finanzieller Natur ist, und dass die Krippenplätze offen stehen sollten für die Kinder, deren Mütter aus Wahlfreiheit arbeiten, und das Problem von Müttern mit finanziellen Problemen anders zu lösen.
Freilich behaupten alle, dass Mütter, die sich dafür entscheiden, zuhause zu bleiben, keinen gesellschaftlichen Mief angeheftet bekommen (Glucke etc.). Wenn ich meine Mutter aber darüber reden höre, dann ist das noch lange nicht so (sie blieb nach abgeschlossenen Fremdsprachenstudium und einer guten Stelle für uns 4 Balgen zuhause). Und selbst ich habe das bemerkt. Ein Klassenkamerad (das ist mittlerweile 10 Jahre oder so her) hat sich auf der Klassenfahrt über mich lustig gemacht, weil ich dann so unselbstständig sein müsste, wenn meine Mutter ja "daheim" ist. Am selben Abend habe ich ihm dann gezeigt, wie man seine Bettwäsche anbringt. Das werde ich nie vergessen...
Das Gespräch scheint an dem Punkt zu platzen, wo Eva Herman gesagt wird, dass sie Begrifflichkeit aus dem dritten Reich verwendet. Und sie daraufhin kontert: Damals wurden ja auch die Autobahnen gebaut und heute fährt man auch noch drauf. Und dann johlen sie alle rum, man wolle sich jetzt distanzieren und schäme sich, neben Herman zu sitzen. Aber was soll denn das? Im Umkehrschluss bedeutet es, dass Senta Berger auf ihrem Nachhauseweg, den sie da schon fast antreten wollte, den Straßen ausweicht, die währen dieser Zeit gebaut wurden. Besser noch: einen Pressluftbohrer nehmen und sie abzureißen, damit KEINER mehr drauf fahren kann. Aber dafür wäre sie sich zu fein. Wenn man diesen Gedanken weiterverfolgt, muss man auch andere Sachen abschaffen, nicht nur die Naziautobahnen: Ich meine, das Gesetz zur Lohnsteuerfreieht bei der Nachtschicht stammt auch aus dem dritten Reich. Wie viele andere Gesetze und Regelungen auch. Und wieso darf ich dann Herman nicht einen Gedankengang haben, den es zu der Zeit auch gegeben hat. Und auch vorher schon, das wird nie gesagt! Mal angenommen, dass die Contrareaktionen zu Herman repräsentativ seien, würde dies ein trauriges Bild aktueller deutscher Geschichtsbewältigung malen. Es reicht eben nicht, sich nur zu distanzieren. Aber wenn man die Schiene fährt sollte man konsequent sein. Und da gefällt mir das bild von Senta Berger mit einem Presslufthammer in der Hand schon ganz gut. Nervig ist auch Kerner, der ständig versucht, diesen Streit um dieses Zitat ständig aufs neue aufzukochen. Aber das ist sein Job, zu provozieren, und den macht er ganz gut, andernfalls würde seine Frau nicht zuahuse sitzen, sondern noch den Wischmopp bei OPEL schwingen.
Mein Ziel ist nicht die Glorifizierung von Hermans Frauen-/Familienbild. Nur ich find es komisch, wenn die Gesprächspartner meinen, dass man im Dialog über Feinheiten drüberfahren fahren darf, wie ein Nazipanzer über tote Körper. Es ist auch seltsam, dass alle Gesprächspartner diesen gekünstelten Aufstand proben müssen, sobald das dritte Reich auch nur erwähnt wird. Aber hier wechseln die Fronten: Menschen mit einer alternativen Meinung haben es in der Nazizeit besonders schwer gehabt. Nicht alles, was Herman sagt, ist pures Gold. Aber es geht darum, die Teile reinen Goldes zu extrahieren, und somit ist Herman ein ganz guter Querkopf in Zeiten von schlicht und ergreifend ganz viel populistischem: BLA-BLA-BLA!


Gravatar Achsoja und ein schönes Kommantar, Dr. Dean!


Gravatar "Schöner Kommentar"! Tst. Das wird so oft falsch gemacht. Extrem-Rechtschreibklugscheißing schockt. :-D

Aber, Thumbs up für den Peter - endlich mal wohl überlegte Ansichten und kein stumpfer Einstieg in die Krüppelkeile.


Gravatar @QWERTZwerker: Hey, so häufig ist es bei mir nun auch nicht, dass ein längerer Kommentar ohne Rechtschreibfäla bleibt. Mehr Respekt bitte!


Gravatar Was ich der Eva Herman vielmehr übel nehme, ist, dass sie die ganze zeit von einem "Werteverfall" redet. Ich weiß, nicht, wie Werte verfallen können, sie verlieren eher an Popularität. Ich hasse dieses rumgejaule von wegen alles wird immer schlimmer in der gesellschaft. von denen gab es schon immer genug, schon vor langer zeit, und siehe da, nach beispielsweise 100 Jahren steht die welt immer noch und ich habe Spaß daran, in ihr zu leben. Ich finde, dass dies die Punkte sind, an denen man mit Kritik einsetzen kann- zumindest so, dass da was konstruktives bei rumkommt!


Gravatar gute statements hier. felix: warum ist das ihr wahres gesicht? die erklärung habe ich nirgends gefunden, oder habe ich sie überlesen?


Gravatar Kerner sollte sich schämen. Echt!
http://gelsenclan.de/index.php/e...nd-quotenhuren/


Gravatar @ Dr. Dean: Es kommt mir fast so vor, als hätte ich diesen text geschrieben. Natürlich nicht in eines so hervorragenden Choreographie (oder wie das heißt). Sie sind Balsam auf meine geschundene Seele.


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