kommentare zu diesem eintrag auf wirres.net

Gravatar Obama wäre ratzfatz entzaubert, wenn Hillarys Chefstratege Penn (sic) ein bissl Textexegese betreiben ließe. David Brooks von der NYT machts vor: "His Hopeness tells rallies that we are the change we have been waiting for, but if we are the change that we have been waiting for then why have we been waiting since we´ve been here all along?" Oder Mike Murphy bei NBC´s Meet the Press: "Look, Obama is terrifically powerful as a pop phenomena right now in the center of the country, but so was the hula hoop."


Gravatar Das überzeugendste Gegenargument zu der experience-Gebetsmühle, dass ich gehört hab, ging ungefähr so: If this about experience, then maybe we should keep guys like Dick Cheney or Donald Rumsfeld. You can't get more experience than that. And what what fine examples they are ...

(ausm Gedächtnis zitiert, daher wahrscheinlich nicht so catchy formuliert wie der CNN-Analyst.)


Gravatar Wenn Obama auch nur einen Funken Stil in sich trüge, würde er sich Hillary, 60, als Vize anbieten und in 8 Jahren erneut antreten. Er wäre dann 53. Der einzige Einwand gegen ihn, mangelnde Erfahrung, wäre dann hinfällig und er hätte die Sympathien SÄMTLICHER Demokraten auf sich vereint. Jetzt ist die Partei gespalten. Das werden er und seine Ghostwriter nicht ändern können.


Gravatar Warum soll es Stil sein, wenn er aufgibt , wenn er gerade vorne liegt? Clintons Erfahrung ist auch größtenteils nur Frau des Präsidenten gewesen zu sein. Und sich darauf zu verlassen, dass die Sympathie 8 Jahre anhält ist ja wohl auch etwas riskant. Da kommt schnell ein Neuer hoch, der dann nicht wartet.


Gravatar Momentum, Lars Brandau, schon mal gehört? Obamas ist diese Nacht gebrochen worden. Es kommt in Amiland nicht in erster Linie darauf an, zu gewinnen. Viel wichtiger ist es, "besser als erwartet" abzuschneiden - eine sympathische Sichtweise, find ich. Du hast insofern Recht: Obama hätte es schwerer, in 8 Jahren eine Botschaft zu finden. Change ginge nicht mehr. Aber hier liegt der Hase im Pfeffer: könnte man ihn sich heute ohne change vorstellen? Mark Penns Fehler war, Hillary als Establishment-Kandidatin aufzubauen. Sie steht in Wahrheit für mehr Wechsel als ihr Konkurrent: sie ist mehr Frau als Obama schwarz. Die Vorstellung, EINE FRAU bliese den Islamofaschos dieser Welt den Marsch, ist einfach unwiderstehlich.


Gravatar @ellen: sorry, aber hillary ist doch einfach eine totale hassfigur - und das auch und gerade für nicht wenige demokraten. zudem wäre sie wesentlich angreifbarer als obama, wenn sie denn gewinnen und gegen mccain antreten sollte. meiner meinung nach gibt es null gründe, warum er da den ersten schritt gehen sollte.

wer nach der rede nicht für obama eingenommen ist, dem kann ich auch nicht helfen :-)

http://www.youtube.com/watch?v=m...h? v=m4yVlPqeZwo


Gravatar Mario, Adornos Minima Moralia beginnt mit den Worten: "Wilde sind nicht bessere Menschen". Damit meinte er den bürgerlichen Eskapismus, der in seiner Zivilisationsverdrossenheit dazu neigte, Angehörige von Naturvölkern für sittlich überlegen zu halten. So geht es dir mit Obama. Der Erkenntnisgewinn deines posts strebt gegen null.


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