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Den Internetzugang zu ermöglichen heißt ja nicht zwangsläufig als Provider zu fungieren. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Staat zum Beispiel dafür sorgt, dass es in öffentlichen Bibliotheken Computer mit freiem Internetzugang gibt, oder in Orten in denen es keine Bibliotheken gibt, der Staat Internetcafés fördert/finanziert.
Thierry |
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06.05.08 - 2:00 | #
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Es ist zwar bösartig die Forderung nach einem Jedermann-Internetzugang bin der deutschen Post zu vergleichen, aber nett. Ich verfolge auch mit Staunen welche seltsame Blüten da durchs Netz getrieben werden.
Es kann doch nur darum gehen, das allen Deutschen die Teilhabe am Internet möglich sein soll. Das ist eine reine Frage der finanziellen Ausstattung.
Da z.B. Hartz IV heute noch nicht einmal die Fahrten zum Arbeitsamt bezahlt ist das ganze Gerede illusorisch.
Es wird einfach mal wieder um des quakens Willen, gequakt.
Jochen Hoff |
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06.05.08 - 6:17 | #
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naja. bibliotheken wären ja schonmal ein anfang. bis jetzt hatten übrigens alle bibliotheken in denen ich war auch internetterminals. irgendwie hatte ich jedoch immer den eindruck, dass dieses internetzugaänge nie ganz unzenziert waren.
die forderung nach förderung von bibliotheken kann ich nachvollziehen, die nach förderung von intrnetcafés gar nicht. ich glaube dass das staatliche rumfummeln an subventionen oder förderungen immer in die hose geht. sowas regelt der markt viel besser.
der entscheidende punkt ist vielleicht, den menschen ausreichend geld zur verfügung zu stellen. aber das dürfte, wie jochen hoff schon festgestellt hat, die illusorischste forderung von allen sein.
ix |
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06.05.08 - 7:27 | #
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Du hast ja mein Argument eigentlich schon gebracht: Den Markt gibt es ja weiterhin. Du wirst imme rnoch die Möglichkeit haben, Dir eine 16MB Leitung mit viel Upload zu "mieten".
Mit der Post würde ich das nicht vergleichen. Wenn Du schon solche Vergleiche bringst, würde der ÖPNV wohl besser passen. Den stellt die Kommune und verkehrs- und umweltpolitisch wäre es evtl auch sinnvoller, einen kostenfreien zugang zum ÖPNV zu gewahärleisten. Trotzdem kaufen sich Menschen ja auch noch Autos, um schneller und individueller von A nach B zu kommen.
Das mit der möglichen Zensur von kommunalen Netzen sehe ich auch als Problem. Aber finde ich immer noch besser und sozialer als nichts und ich habe ja noch den freien Markt.
Markus |
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06.05.08 - 11:50 | #
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Ich gebe zu, dass ich wenige Hartz-IV-Empfänger persönlich kenne. Aber die drei (zwischen 20 und 30), die ich kenne, haben alle einen Internetzugang zu Hause. Der ist i.d.R. schneller als der meinige. Und Premiere und noch (mindestens) ein Mobiltelefon.
Ich weiß selbst, dass das nicht repräsentativ ist.
SvenR |
06.05.08 - 17:09 | #
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Bei der Forderung das jeder Bundesbürger ein Recht auf ein Girokonto haben sollte, wurde auch nicht gleich nach einer Staatsbank geschrien.
Jetzt darf keine Bank einen Kunden ein Girokonto verweigern weil dieser z.B. kein Guthaben einzahlen kann.
Das Recht auf ein Internetzugang könnte ähnlich gestaltet sein. Kein Provider darf Kunden ablehnen weil sie z.B. Hartz IV beziehen. Jeder Provider müsste demnach mindestens einen Tarif anbieten, der lediglich nach dem Verbrauch abgerechnet wird. Quasi Prepaid-Internet ohne Grundgebühren.
Und kein Provider darf horrende ISDN-Tarife anbieten nur um sein DSL-Netz zu pushen bzw. müsste mindestens einen gleich günstigen ISDN-Tarif anbieten wenn DSL nicht möglich/verfügbar ist.
Bei der Forderung geht es wohl eher darum von den Providern künstlich aufgestellte Hürden aus den Weg zu räumen als das der Staat als Provider agiert.
Ich frage mich allerdings ob Internet wirklich zur Grundversorgung gehört. In Deutschland gibt es Millionen von Menschen die (freiwillig) ohne Internet leben und sich ganz und gar nicht benachteiligt fühlen.
Ralf |
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06.05.08 - 18:43 | #
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