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Eine richtige Erkenntnis. Bereits vor mehr als zehn Jahren konnte man in Berlin die Feststellung treffen, daß eine schmutzige Stadt und Liberalität einander bedingen. Inzwischen will man keine Liberalität mehr, man möchte der Bevölkerung in den Kopf schauen, und die authorities senden Ordnungsamt-Personen aus, um die Leute zu maßregeln, die eine Kippe auf die Straße werfen. Eine kranke Entwicklung.
anonym |
09.05.08 - 18:33 | #
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Sorry, aber die Aussage "die sehnsucht nach ordnung ist ein schlimmeres übel als das chaos und der müll selbst" find ich gelinde gesagt zynisch. Wenn du in den Slums von Mumbai beim Versuch deinen Bretterverschlag zu verlassen bis zum Knöchel in Kacke versinkst, dann sehnst du dich nach sowas wie Ordnung, weil sie deine Lebenserwartung signifikant erhöht. "der müll gehört dazu" - aber hallo! Frag mal die Kippenkinder von Manila. Ach, du meintest die Effenbergs? Lüfte mal dein Elfenbeinturmzimmer, ix.
Till |
09.05.08 - 20:00 | #
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selbstverständlich werde ich künftig jede aussage die ich künftig über journalismus oder stadtentwicklung oder meine befindlichkeiten abgebe, demnächst vorher darauf überprüfen ob sie in den ohren von slumbewohnern oder „kippenkindern“ zynisch klingen könnte.
das schlimme an dir ist gar nicht dass du so ein unerträglicher klugscheisser und nörgler bist, sondern dass du so tust als seien ausser dir alle sausackblöd, blind für die wahrheit oder irgendwie verblendet. vielleicht ist das allerschlimmste, dass du nicht lesen kannst, sondern nur zwanghaft vor dich hin plapperst.
ix |
homepage |
09.05.08 - 22:20 | #
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Es gibt einen Spruch von Johann König, der geht ungefähr so: "Es gibt Menschen, die sind total in sich gekehrt, können das aber nicht zeigen." Bei mir ist es umgekehrt.
Dieser comment ist ein Gutschein für ein Lunch in einem Maredo deiner Wahl. Ich mail dir rechtzeitig, wann ich mal (von D´dorf) nach Berlin komme.
Frieden.
Till |
10.05.08 - 1:17 | #
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Schmutz und Liberalität. Welch eine Klophilosphie. Im provinziellen Berlin zimmert man sich seine Welt eben selber zurecht. Schon mal woanders gewesen? Seattle, Vancouver, Sidney, Tel Aviv, und viele andere sind Beispiele für Städte mit Lebensqualität und "Liberalität", die nicht aussehen wie eine gepflegte Müllkippe.
Tim |
10.05.08 - 14:28 | #
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[kommentar wegen aggressiver ordnungssehnsucht und übermäsigem geifer gelöscht]
relvar |
homepage |
11.05.08 - 22:45 | #
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[kommentar wegen namensfälschung gelöscht]
Folkert Knieper |
12.05.08 - 2:21 | #
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[kommentar wegen enorm unelegant formulierter beleidigung gelöscht]
Till |
12.05.08 - 6:08 | #
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nur falls sich jemand wundert. ich hab gerade feiertag und keinen bock auf klugscheisser, die sich mit den abwegigsten argumenten auseinandersetzen, nur weil ein haar dran hängt an dem sie zerren können. ebensowenig hab ich gerade bock auf falschnamen, kommentare mit gefälschten emailadressen oder noch schlimmer, emailadessen von GMX. beleidigungen die nicht an mich gerichtet sind oder von mir stammen lösche ich auch.
wie gesagt. nur falls sich jemand wundert.
ix |
homepage |
12.05.08 - 10:49 | #
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Zum Müllproblem - als Denknuss für unsere Ordnungsfanatiker: Wenn man den einen Ort müllfrei macht, dann muss der Müll ja woanders hin. Entropie lässt sich nun mal nicht reduzieren, nur anders verteilen ...
Chat Atkins |
homepage |
12.05.08 - 15:27 | #
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Gibt eh keinen Müll. Alles Wertstoffe. Insofern ist Berlin eine hochwertige Wertstoff-Region. Sozusagen das kommende Gold. Ich warte schon auf die Schlagzeile: "Berlin im Wertsoff-Rausch - Mülltonnen 1000% teurer"
Tim |
13.05.08 - 17:22 | #
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Entropie :) Vielleicht sehnt sich das Einzelne ja nach Ordnung beim Anderen um die Unordnung in sich selbst zu in den Griff zu bekommen. Es gibt keine Ordnung. Die Welt ist Unordnung. sehr gutes interview, btw :) danke für den link.
ml |
13.05.08 - 19:04 | #
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