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ich2 frage mich ja, wieso Leute eigentlich freiwillig turi2 lesen. Viele der "News" sind für Online-Verhältnisse uralt (also so von gestern bis letzter Woche) - was ja noch verzeihlich wäre, gäbe es weiterführende Informationen und nicht nur das, was man schon überall anders gelesen hat. Zu den Interviews sag ich besser mal nichts. Dazu diese unübersichtliche pseudohippe 2.0-Magazin-Aufmachung mit gefühlten 50px Content umrahmt von Grafiken. Bin wohl nicht Zielgruppe. Wobei - doch - ich bin genau Zielgruppe, Angebot erreicht mich nicht. :p
alex |
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24.06.08 - 15:37 | #
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@alex: Ich lese turi2, um sicherzugehen, dass ich gestern/vorgestern/kurz nach meiner Geburt keine wichtige Nachricht verpasst habe.
Aus dem gleichen Grund, lese ich auch den Agenturticker in der gedruckten Tageszeitung und sehe mir die Fernsehsendung "Polylux" an.
Lukas |
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24.06.08 - 16:11 | #
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Was ist eigentlich ein Medienjournalist? Sowas wie ein Speisekoch?
QWERTZwerker |
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24.06.08 - 17:11 | #
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QWERTZwerker, ich könnte kotzen. Aufgabe von Journalisten sollte nicht sein, über Journalisten zu berichten!!!!!!!!!!! Ärzte sollen auch nicht bloß Ärzte behandeln, sondern alle Menschen!
Broder hat in Zürich nen Intimfeind, der sich "Recherchierjournalist" nennt. Klar, dass HMB über ihn herfällt. Dennoch find ich den Zusatz "investigativ" sinnvoll, um selbstreferenziellen Scheiß von relevanten news im Vorfeld unterscheiden zu können. Niggemeier geht mir voll auf den Sack, weil er von mir erwartet, dass ich Diekmann ernst nehme. Ja bin ich bescheuert?!
Till |
25.06.08 - 2:15 | #
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Die Leistung eines Journalisten bemisst sich weniger am Output, als viel mehr an der Auswahl der Sujets, über die er die geneigte Öffentlickeit informieren will. Wenn ich also - wie die BILDblogger - sage, ich will mein Leben damit bestreiten, auf das zu reagieren, was Volldeppen tagtäglich verzapfen, dann sagt das mehr über meinen Charakter aus (Made im Springer-Speck) als sämtliche meiner posts zusammen. Tja, die Anna Politkowskajas sind eben rar gesät.
Till |
25.06.08 - 6:32 | #
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ärzte beschäftigen sich mindestens die hälfte ihrer arbeitszeit mit anderen ärzten. man nennt das ausbildung, weiterbildung, forschung, lehre, qualitätskontrolle und standespolitik (von mir aus auch arztbriefe und stammtische). wer sich nicht mit sich selbst, seinem beruf und seinen kollegen beschäftigt, neigt zu grössenwahn und engstirnigkeit. damit sind wir wieder bei dir.
ausserdem habe ich wieder einen hinweis gefunden, dass man kommentare mit mehr als einem ausrufezeichen hintereinander getrost ungelesen löschen kann.
ix |
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25.06.08 - 8:03 | #
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Till | 25.06.08 - 2:15
>Ja bin ich bescheuert?<
NEIN!
Hans J. Gotta |
25.06.08 - 12:03 | #
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"TILLT! Insert coin to play."
QWERTZwerker |
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25.06.08 - 14:17 | #
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