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Nivea in den 50ern?
kaltmamsell |
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23.07.08 - 9:09 | #
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alexander rodtschenko
andre |
23.07.08 - 9:49 | #
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Hi,
ich würde ja auch sagen das es Nivea Werbung ist, aber der rote Strich passt da nicht ganz zu.
MfG
Michael finger
Holztechniker
Michael Finger |
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23.07.08 - 11:26 | #
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Seit "Triumpf des Willens" ist die Bildsprache unverändert geblieben, wenn es um Macht geht. Ebenso die Massenaufläufe, die Relevanz vorspielen sollen.
Tim |
23.07.08 - 12:19 | #
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Art Deco Style. Sieht ein wenig aus wie das hier. http://www.impawards.com/1991/po...s/
rocketeer.jpg
DonDahlmann |
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23.07.08 - 12:50 | #
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Nivea ? Ne ! Mich eher an nichts Gutes :
1. An die dunklen Zeiten, als man Neger
noch für wilde Tiere ausgab und in Tiergärten (Völkerschauen) ausstellte.
2. An die ollen tollen Zeiten, als es noch diesen seltsamen Beruf "Gebrauchsgraphiker" gab.
Und 3. An einen ganz affigen, schrägen und gelogenen Ausruf eines weissen amerikanischen Präsidenten, an dessen Namen ich mich momentan so gar nicht mehr erinnern mag.
Gerd Manfred Hiepler |
23.07.08 - 14:40 | #
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Also ich sehe nicht so ganz, wo du da Anknüpfungspunkte siehst. Vgl. www.wahlplakate-archiv.de
Jan |
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23.07.08 - 16:49 | #
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Sieht doch ganz Gut auch so gar nicht nach Nivea. Da ich aus Berlin komme werde ich mir das schon mal anschauen. Aber die öffentlichen Verkehrsmittel werde ich nicht verwenden;-)
Plissee |
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23.07.08 - 16:51 | #
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alexander rodtschenko passt ganz gut. so nach dem motto „да, мы можем“.
wie ein wahlplakat siehts auch aus, stimmt. und art deco passt auch. und godwins law kam auch schon im vierten kommentar zur wirkung.
am hackeschen markt wird das motiv übrigens auf postkarten an passanten verteilt. text von der selig lächelnden verteilerin: „obama, morgen?“
ix |
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23.07.08 - 18:00 | #
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Die stark angewinkelte Schrift soll wohl Aufschwung suggerieren - das geht dann auch d'accord mit dem Fruchtbarkeitssymbol oben rechts: aufsteigendes Ei auf Regelblutung.
Und ja, auch wenn es natürlich total böse und politisch inkorrekt ist (zumindest hier in Deutschland), Hautfarben in die Diskussion zu tragen:
Mir als Grafiker fällt dabei mal gerade auf, dass es schwierig sein KÖNNTE, dunkelhäutige Menschen illustrativ oder stilisiert auf Werbeplakaten darzustellen. Eine Konturenzeichnung des weißen Mannes wäre simpel: Konturen dort, strahlend weiße Flächen hier und fertig. Das aber wäre vielleicht, auch politisch gesehen, für einen dunkelhäutigen Menschen der als erster dunkelhäutiger Mensch in die Geschichte der Politik eingehen will, etwas entfremdend. Andererseits wäre die Umkehrung von Flächen- und Konturenfarben natürlich das reinste Desaster. Und wir wären bei iXens Sarotti-Schokolade, die er ja so gerne verspeist.
Was bleibt dem Grafiker also übrig? Er wählt Blau als neutrales Stilmittel und passt die umgebende Grafik farbig an. Wenn das dann auch noch zum Sternenbanner passt - spitze!
Übrigens: Die Grafiker von Nivea wären wohl kaum so blöd, sich auf ein derartig chaotisches Terrain aus wild formatierten Schriften zu begeben.
QWERTZwerker |
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23.07.08 - 18:09 | #
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Nachtrag: Natürlich muss es da oben heißen "als erster dunkelhäutiger US-Präsident in die Geschichte ...".
QWERTZwerker |
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23.07.08 - 18:11 | #
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Basketball All Stars
Jan(TM) |
23.07.08 - 20:45 | #
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Ich habe spontan an Leni Riefenstahl gedacht. Und ich muss zugeben, dass Sie mich mit Ihrer Ästhetik und Symbolik "bekommen hat"...
SvenR |
23.07.08 - 21:40 | #
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"sie", nicht "Sie", Dich duze ich ja mittlerweile, Felix.
SvenR |
23.07.08 - 21:41 | #
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wir können uns auch gerne siezen, wenn dir das lieber ist. überlege gerade mich vom kind der beifahrerin auch siezen zu lassen. zumindest in der öffentlichkeit.
ix |
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23.07.08 - 22:10 | #
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Willkommen auf deutschlands Blog-Seiten. Wo Leser auch schon fast so weit sind, zu erkennen, dass Riefenstahl'sche Kunst ästhetisch ist. Ich glaube sowas in der Richtung meinte jüngst der SpOn-Artikel über die deutsche, spießige und vergreiste Blogszene, in dem seltsamerweise Begrifflichkeiten wie Speerblick oder Schwenzel keine Verwendung mehr fanden. Positiv anzumerken, dass Speerblick durch Nachdenkseiten ersetzt worden ist ... immerhin.
Wie, habt ihr Wirres-Leser nicht mitbekommen? Vermutlich deshalb, weil Herr Schwenzel nur die Berichte über die deutsche Blogszene erwähnt, in denen auch sein Name fällt. ;-)
Bevor jetzt wieder die verbale Peitsche ausgegraben wird: ich mag wirres! Gleich mal als bedeutendes Statement auf meinem nicht-A-nicht-B-nicht-C-sondern-Q-Blog festhalten ...
QWERTZwerker |
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23.07.08 - 22:49 | #
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was man macht, man macht es falsch. wenn ich nix sage isses verdächtig, wenn ich was sage isses verdächtig. aber tatsächlich gehts hier nicht um objektivität oder gar ausgewogene, vollständige berichterstattung. anderseits: wenn mein name fällt, lasse ich mich tatsächlich hin und wieder dazu hinreissen ödem blah ein blah folgen zu lassen. um was gings nochmal genau?
ix |
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23.07.08 - 23:18 | #
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@ ix:
QWERTZwerker klingt irgendwie neidisch. Und Neid muss man sich ja hart erarbeiten, während man Mitleid geschenkt bekommt.
Ich bin ja wirklich nicht immer mit allem einverstanden, was Du so schreibst, insbesondere Deine "ich hab' da mal ein Produkt geschenkt bekommen"-Artikel sind öfters, hm, weniger gut geschrieben, als der Rest. Aber Dir einen Vorwurf zu machen, was Du NICHT geschrieben hast, ist in meinen Augen absurd.
Ich brauche da ja immer ein bisschen länger um zu "Du" zu kommen und sieze erst einmal jeden. Du darfst Dich ausgezeichnet fühlen. Es darf Dir aber auch gern am Allerwertesten vorbeigehen.
Ich habe nur eine kleine Rechtschreibschwäche, ich schreibe viel zu oft "Sie", "Ihren" oder "Ihrer" wenn ich "sie", "ihren" oder "ihrer" meine.
Die Tochter eines Freundes sagt, seit dem Sie sprechen kann, zu mir auch nur "Herr Sven" (aber "Du"). Mache es doch wie Mitterand (glaub ich), der ließ sich von allen siezen, inkl. Frau und Kindern, siezte auch alle inkl. seinen Hund. Er hatte einen einzigen Schul-/Jugend-/Studienfreund, mit dem er sich duzte.
Mach' doch was Du willst ;-)
SvenR |
24.07.08 - 10:10 | #
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Hm, mich erinnert das nur sehr entfernt an Neville Brodys Plakatkunst (very 80s), was macht der eigentlich heute?
Kiki |
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24.07.08 - 15:09 | #
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Bei Brody hätte es sicherlich keine Farbverläufe gegeben und außerdem wäre etwas schwarz gewesen.
Ich nehme an, dass er auf seinem vergoldeten Hintern sitzt, denn er sich mit dem On-Air- und Off-Air-Design von ORF und Premiere und anderen Fernsehsendern sowie bei The Guardian und The Times verdient hat.
SvenR |
24.07.08 - 17:47 | #
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Das macht Herr Brody: http://www.researchstudios.com/
ber |
24.07.08 - 20:10 | #
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... wer sonst keine Sorgen hat :-)))
http://www.freerepublic.com/focu...s/2048997/
posts
Anna |
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30.07.08 - 14:01 | #
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