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Ganz einfach: Weil jede Publikation in irgendeiner Form eine Zielgruppe anpeilt. Schon ist der eigene Standard der Maßstab. Das ist wie mit den Toilettenschüsseln auf denen "Ideal Standard" steht. Aber kann der Standard ideal sein?
QWERTZwerker |
homepage |
08.10.08 - 23:35 | #
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ist das so?
ix |
homepage |
08.10.08 - 23:47 | #
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Klar ist jedenfalls: Bloggen "nur für mich" gibt es nur ohne Internet (bzw.: unpubliziert oder verschlüsselt).
Alles andere SOLL jemand lesen, das wünscht sich der Blogger - auch wenn er es vielleicht vehement bestreitet.
"Welche Art von Leser gewinne ich, wenn ich behaupte, meine Einträge seien ganz privat, persönlich, eben nur für mich?"
Das ist doch eines der größtmöglichen Unterscheidungsmerkmale für Inhalte gegenüber Zeitung und Fernsehen!
Ergänzung zum René-Zitat: Es geht nicht um "den Content, den ich da haben will", sondern wohl eher um den Content, den ich da ZEIGEN will.
Lesesprachs |
09.10.08 - 14:26 | #
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>Ergänzung zum René-Zitat: Es geht nicht um "den Content, den ich da haben will", sondern wohl eher um den Content, den ich da ZEIGEN will.
Das ist sehr, sehr wahr und das meine ich natürlich auch. Wenn ich eine Website schreibe, dann zeige ich Zeugs einer mehr oder weniger großen Leserschaft. Nur ist es für mich kein Maßstab, wo ich das herhabe. Es ist vollkommen wurscht, ob ich Content von spOnline, von Felix, Spreeblick, BoingBoing oder Plockhead verlinke, solange sich dieser Content mit „meinem Universum“ deckt.
Zeigen oder haben ist doch wurscht. Was mir auf den Keks geht, ist: „Ich würde das ja gerne haben/zeigen, aber ich machs nicht, weil's ja schon daundda steht“. Was ist das denn für eine Einstellung der eigenen Website gegenüber?
René |
homepage |
09.10.08 - 23:59 | #
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Der Maßstab "schwarz" entscheidet über die Wahl deiner Garderobe (auch untenrum?). Ein "dunkelblau" by accident wäre in der Lage, dein Existän... Echisten... Camus-Leser-Image für immer zu ruinieren. In Wahrheit antizipierst du z.B. meine Reaktion auf deinen kommenden post. Ein Till Brönner ist handwerklich sicher nicht schlecht, aber wer bloß klingen will wie Herb Alpert auf Atosil (statt wie Miles Davis auf Heroin), der verschleudert sein Talent. Du hast doch sicher Lieblingsautoren, gell? Wenn du könntest, würdest du schreiben wie die. 100-pro. In den 90ern erstand ich mal in London von Mike Oldfields Keyboarder einen Fairlight CMI III, weil mein (damaliger) Maßstab Stephen Lipson war, der Zuarbeiter von Trevor Horn. Das war natürlich Hybris zum Quadrat, weil niemand so gut mit den Maschinchen konnte wie Steve. Dennoch lebte ich jahrelang in der Illusion, Vergleichbares hinzubekommen und -- jetzt kommts -- fühlte mich gut dabei. Mittlerweile bin ich umgestiegen auf nen Roland Hardware-Sequencer mit VGA-Out. So tight wie das Teil tuckerte selbst das Synclavier nicht. Manko: ich habe jetzt in puncto Anwendung kein Vorbild, vulgo: keinen Maßstab mehr, was ich irgendwie echt ´n Stück weit bedauere und so. Die Moral von der Geschicht: lass es nicht so weit kommen.
Till |
11.10.08 - 14:29 | #
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Nachtrag für Freaks:
> So tight tuckerte selbst das
> Synclavier nicht
http://www.rolandus.com/go/mv-8800_demo/
1) Press SONG to enter Song Mode
2) Press PLAY to play song
3) Have FUN (who da f**k is Britney?!)
Till |
11.10.08 - 16:25 | #
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ich glaub, ich stell demnächst meine musikstücke auch nur so rein wie till:
press play for demosong...*lol*
mein vorbild ist natürlich till.
dann komme lange nichts, dann wieder till. dann nochmal till und dann wieder lange nichts.
irgendwann auch noch der papst und direkt danach ix, noch vor paris hilton.
weltherrscher |
11.10.08 - 16:52 | #
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In der Tat liebe ich Demos sowohl vorm Werk, als auch vom Werk. 1988 habe ich beim Kaufmann meines Vertrauens sämtliche Korg-M1-Songs aufgenommen. Heimlich. Mit nem Sony WM-D6C. In Dolby-C. Klingt heute noch gut. Den Vogel abgeschossen hat aber PPG Mitte der 80er. Bis heute absolut unerreicht (jaa, Felix, ich mach dann auch Schluss): http://seib.synth.net/audio/ppg2.../
ppg23demo2.mp3
PPG 24 Channel Event Generator (all sounds & sequences are playing simultaneously). There are no words.
Till |
11.10.08 - 17:41 | #
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Huch, ich vergaß auf den Titel hinzuweisen. Es handelte sich natürlich um ne Instrumentalversion des Klassikers "Two Tribes" (FGTH). Nu is aber auch gut.
Till |
11.10.08 - 23:54 | #
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